"Cabin Spacey": Dumm gelaufen: Name von Start-up erinnert an Kevin Spacey

Simon Becker, Architekt und Gründer von Cabin Spacey

Berlin. Doof gelaufen, oder? Das Berliner Start-up Cabin Spacey hantiert in seinem Markennamen mit einem Wortspiel, das sich einer beinahen Homofonie, eines Gleichklangs also, mit dem Namen von US-Schauspieler Kevin Spacey bedient. Im Zuge der neuesten Vorwürfe gegen den Schauspieler, der mehrere Männer sexuell belästigt haben soll, scheint die Namensgebung des Start-ups, gegründet von Simon Becker und Andreas Rauch, etwas unglücklich. En Anruf bei Gründer Simon Becker. Er spricht über seine Firma, die Mikrohäuser auf Dächern in Berlin bauen will, und deren Namen, die neuesten Reaktionen auf diesen und eine mögliche Umbenennung.

Wie genau kamen Sie auf diesen Namen?

Simon Becker: Wir haben lange darüber nachgedacht, wie wir uns benennen können. Das, was wir machen, ist Räume schaffen, deswegen war für uns das englische Wort "space" gesetzt, auch, weil wir den anderen Begriffen für kleine Wohnräume, "tiny houses" als zu verniedlichend empfanden. Es gibt außerdem einen großartigen Blog, der Fotos dieser kleinen Häuser sammelt, "Cabin Porn". Wir hatten also einen Ordner auf unserer Festplatte, der "cabin space" hieß, und irgendwann kam uns dann der Geistesblitz."

Werden Sie im Zuge der Vorwürfe gegen Kevin Spacey denn auf den Namen angesprochen?

Nein, eigentlich bringen uns die meisten Kunden nicht in den direkten Zusammenhang mit ihm, und sind immer eher überrascht, wenn sie herausfinden, dass es einen Schauspieler gibt, dessen Name sehr ähnlich klingt. Im Übrigen haben wir auch versucht, ...

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