BVB winken 556 Euro für Hummels

Seit acht Jahren beteiligt die FIFA die Vereine am wirtschaftlichen Erfolg der Weltmeisterschaft. Nach einem komplexen Schlüssel wird die WM-Abstellungsgebühr berechnet und an die einzelnen Vereine verteilt.

Die Bundesliga-Klubs haben dadurch nach Berechnungen des kicker bereits 13,5 Millionen Euro sicher, nachdem die FIFA das Budget von anfänglich 34 Millionen Euro im Jahr 2010 auf inzwischen 178 Millionen Euro vergrößerte.

Bayern München liegt mit 2,02 Millionen Euro Einnahmen nach der Vorrunde an der Spitze der Bestverdiener. Borussia Dortmund erhält 1,48 Millionen Euro. Das Kuriose: 556 Euro davon könnten die Dortmunder noch für Mats Hummels einsacken.

Der Grund: Die FIFA rechnet vom Tag des Ausscheiden an genau zwei Jahre zurück.

Befindet sich Weltmeister Deutschland allerdings bis zum 5. Juli noch im Wettbewerb, bekommen die Bayern die volle Summe, da Hummels Anfang Juli nach München wechselte.

Das heißt, der BVB würde was Hummels angeht  - wenn auch nur marginal - von einem deutschen Vorrunden-Aus profitieren.

Allerdings würde Dortmund bei einem frühen deutschen Ausscheiden auch weniger für Marco Reus kassieren.


Deutsche Klubs bekommen Millionenbeträge

Auch Borussia Mönchengladbach (1,35 Millionen Euro) und Eintracht Frankfurt (1,14 Millionen) können mit einem Millionen-Betrag rechnen.

Schafft es eine Mannschaft über die Vorrunde hinaus, erhält der Verein für jeden Spieler und jeden Tag zusätzlich 7426 Euro. Als Starttag gilt bei der FIFA der 31. Mai.

Besonders lukrativ ist das Finale: Für jeden der 23 Mann im Kader erhält der Verein 326.100 Euro. Schafft es Deutschland wieder ins Endspiel, könnte der FC Bayern, der gleich sieben Spieler des deutschen Kaders stellt, also noch mal so richtig abkassieren.