BVB-Trainer Peter Bosz: "Jeder muss sich anpassen"

Erik Meijer sieht die Wahl von Dortmunds Trainer Peter Bosz als gut an. Auch erkennt er Ähnlichkeiten zwischen Bosz, Jürgen Klopp und Thomas Tuchel.

Peter Bosz führt Borussia Dortmund als Trainer in die kommende Bundesliga-Saison. Am Rande der Asientour spricht der Coach auf einer Pressekonferenz über sein neues Team und macht gleich eine klare Ansage: "Ich habe neue Ideen, wie Dortmund spielen sollte. Jeder muss sich an diese anpassen."

Zudem wird oftmals über vermeintliche Defensivprobleme der Schwarz-Gelben berichtet. Doch Bosz sieht dies anders. "Ich bin damit nicht einverstanden, dass wir keine solide Verteidigung haben", räumt der ehemalige Ajax-Coach auf. Aber Bosz nimmt zugleich seine ganze Mannschaft in die Pflicht: "Wenn Mittelfeldspieler und Stürmer ihre Arbeit nicht machen, bekommen die Verteidiger Probleme." Der BVB wolle nun in den kommenden Testspielen bis zum Bundesliga-Start am 19. August gegen den VfL Wolfsburg versuchen, von Spiel zu Spiel besser zu werden.

Bosz: Gerüchte über Aubameyang? "Nutzlos"

Ob der 53-Jährige mit dem Team in der aktuellen Zusammenstellung in die nächste Saison gehen kann, ist derweil noch unklar. Vor allem Pierre-Emerick Aubameyang wird bei mehreren europäischen Top-Klubs gehandelt und gilt als heißer Wechselkandidat. Doch Bosz steht den ganzen Spekulationen gelassen gegenüber. "Die Gerüchte wird es bis Ende August geben. Nicht nur über ihn, sondern auch über andere Spieler. Aber sie sind nutzlos", stellt er klar. 

Aubameyang war in der abgelaufenen Saison immens wichtig für den BVB. Auch Bosz weiß das sehr zu schätzen: "Er ist fantastisch und ich bin froh, dass er in unserem Kader ist."

Der Gabuner hatte maßgeblichen Anteil am Erreichen des dritten Tabellenplatzes der Borussen in der vergangenen Spielzeit. In 32 Bundesliga-Spielen erzielte der Stürmer sensationelle 31 Tore und krönte seine Leistungen mit dem Gewinn der Torjäger-Kanone.