BVB-Sportdirektor Zorc über Abgänge: "Schwer, dem entgegenzusteuern"

Michael Zorc gesteht, dass der BVB immer wieder Spieler wie Aubameyang wird abgeben müssen. Dennoch sieht er die Zukunft des Klubs nicht gefährdet.

Michael Zorc ist sich bewusst, dass Borussia Dortmund in regelmäßigen Abständen Spieler wie Pierre-Emerick Aubameyang wird abgeben müssen. Der Sportdirektor des BVB sieht die erfolgreiche Zukunft des Klubs dennoch nicht gefährdet.

Nach Ousmane Dembele, Henrikh Mkhitaryan und Mats Hummels musste die Borussia mit Aubameyang den nächsten hochkarätigen Leistungsträger ziehen lassen. "Dem entgegenzusteuern ist nur schwer möglich, da machen wir uns auch keine Illusionen. Wir werden auch in Zukunft immer mal wieder Spieler ziehen lassen müssen", sagte Zorc der SportBild.

Diese Entwicklung sei ein Fluch des Erfolgs, den sich der BVB über die vergangene Dekade erarbeitet hat. Die Aufgabe des Vereins sei es, diese Abgänge so gut es geht zu kompensieren, um eben diesen Erfolg aufrechterhalten zu können.

Die Ursache für die Wechselgedanken vieler Profis sei ökonomischer Natur: "Wir verlieren immer wieder Spieler an andere Vereine, die noch größer sind als wir, noch mehr Anziehungskraft und einen noch besser bestückten Geldbeutel besitzen."