BVB-Derbyheld Moukoko: "Hätte mir nie erträumt, dass..."

Er kam aus dem Strahlen gar nicht mehr heraus!

Borussia Dortmund Derbyheld hieß Youssoufa Moukoko. Mit seinem Kopfballtor zum 1:0-Endstand entschied der junge Stürmerstar das hitzige Nachbarschaftsduell gegen Schalke 04 und trat hinterher gut gelaunt vor die Medien. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

„Es macht uns extrem glücklich, dass Youssoufa unser Derbyheld ist“, freute sich auch Edin Terzic.

„Er ist erst 17 Jahre alt - und ich weiß, was in seiner Welt alles abgeht. Es gibt keinen Spieler, mit dem ich mehr rede als mit Youssoufa Moukoko“, so der BVB-Trainer weiter.

Und fügte an: „Wir haben vor dem Spiel wieder sehr lange gesprochen. Er trainiert seit Wochen richtig gut. Die letzten Einwechselungen sind nicht so optimal verlaufen, da war er manchmal zu verkopft und wild in seinen Aktionen. Wir haben heute den Youssoufa gesehen, den wir immer im Training sehen.“

In einem seiner seltenen Interviews sprach das schwarz-gelbe Mega-Talent über seinen goldenen Treffer, sein Verhältnis zu Terzic - und die unliebsame Bankrolle.

Moukoko nach Sieg „sehr erleichtert“

Frage: Herr Moukoko, wie erleichtert sind Sie nach Ihrem Treffer, der den Sieg gebracht hat?

Youssoufa Moukoko: „Ich bin schon sehr erleichtert. Wir sind Tabellenführer und können uns die Tabelle jetzt zwei Wochen anschauen. Wir sind sehr froh über den Sieg gegen Schalke und die drei Punkte.“

Frage: Ihr Laufweg vor dem Tor war genial. Haben Sie die Flanke von Marius Wolf gerochen?

Moukoko: „Irgendwie schon. Ich habe gesehen, dass der Innenverteidiger nach vorne geschoben ist. Dahinter war viel Platz. Ich habe genau solche Situationen unter der Woche mit Edin und Peter Hermann trainiert. Dass es am Ende im Spiel jetzt so gut geklappt hat, macht mich total froh.“

Mit 1,79 Meter zum neuen Kopfballungeheuer

Frage: Wie groß sind Sie eigentlich?

Moukoko: 1,79 Meter.

Frage: Als kleinster Spieler auf dem Platz mit dem Kopf das Derby entschieden zu haben, ist eine verrückte Geschichte. Mutieren Sie etwa zum Kopfballungeheuer? Sie hätten in der Schlussphase noch fast einen weiteren Kopfballtreffer erzielt.

Moukoko (lacht): „Ich übe das wirklich jeden Tag. Ich hoffe, dass es noch besser wird.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Frage: Sie kommen zurzeit nur von der Bank. Routinier Anthony Modeste hat aktuell die Nase vorn. Wie schwierig ist die aktuelle Phase für Sie persönlich?

Moukoko: „Das Tor heute war ein ganz besonderes für mich. Edin findet immer die richtigen Worte. Ob ich von Anfang an komme oder als Joker, er steht immer hinter mir. Ich freue mich, dass ich reinkomme. Irgendwann werde ich auch von Anfang an spielen. Ich mache mir gar kein Druck. Ich habe noch viel Zeit, meine Zeit ist noch lange nicht vorbei.“

Frage: Mit Ihrem Tor haben Sie auf den Rängen für eine Jubel-Explosion gesorgt. Sie haben vor der Süd einen lauten Schrei ausgestoßen. Was ging Ihnen in diesem Moment durch den Kopf?

Moukoko: „Ich habe nur gesehen, wie die Menschen, die gelbe Wand, durchgedreht sind. Das war sehr schön. Ich kannte die Derbys ja nur aus dem TV. Ich hätte mir nie erträumt, dass ich das mal erleben darf auf dem Platz.“

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