BVB: Daran hakt der Abschied von Paco Alcacer von Borussia Dortmund

Nach der Nichtberücksichtigung gegen den FC Augsburg verdichten sich die Anzeichen, dass Paco Alcacer keine Zukunft bei Borussia Dortmund hat. Eine Lösung ist nach Informationen der Bild jedoch nicht in Sicht, da kein passendes Angebot vorliege.

Demnach würde der BVB den Spanier am liebsten noch im Winter abgeben, was auch im Sinne von Alcacer wäre. Gerüchte um einen Wechsel zum FC Valencia, Atletico Madrid oder FC Sevilla seien allerdings abgekühlt, da Dortmund nicht an einer Leihe interessiert sei und auf eine Ablöse von 30 Millionen Euro dränge.

Hinzu kommt das Gehalt des 26-Jährigen in Höhe von sechs Millionen Euro, das die Suche nach einem Abnehmer erschwert. Alcacer steht noch bis 2023 beim BVB unter Vertrag.

Am Dienstag noch berichteten spanische Medien, dass der FC Valencia sein Werben um Alcacer intensivieren und hierzu auch Klub-Eigentümer Peter Lim involvieren wolle.

Paco Alcacer Borussia Dortmund Werder Bremen Bundesliga 29082019

Paco Alcacer beim BVB nicht mehr gefragt

Zuletzt erklärte Dortmunds Manager Michael Zorc jedoch, dass kein Angebot vorliege ("Wir können erst darüber reden, wenn ich wieder etwas auf dem Tisch liegen habe."). Alcacer deutete bereits häufiger an, dass er mittelfristig nach Spanien zurückkehren wolle, auch weil seine Frau im Ruhrgebiet nicht glücklich sei.

Nach erfolgreicher Leihe (19 Tore in der Saison 18/19) und einer festen Verpflichtung im vergangenen Sommer für 21 Millionen Euro kam Alcacer in den zurückliegenden Wochen auch verletzungsbedingt nicht über die Reservistenrolle hinaus. Sein letzter Startelfeinsatz datiert vom 22. September 2019.

Beim 5:3-Erfolg zum Rückrundenauftakt beim FC Augsburg stand Alcacer gar nicht im Kader. Trainer Lucien Favre begründete dies damit, dass er nicht das Gefühl habe, "dass er bereit ist, uns heute zu helfen." Stattdessen schoss Debütant Erling Haaland nach seiner Einwechslung mit einem Dreierpack zum Sieg.