BVB-Boss Watzke missfällt Umgang mit Aubameyang: "Hat uns so oft den Arsch gerettet"

Dortmund-Boss Watzke hat sich schützend vor den in der Kritik stehenden Aubameyang gestellt. Zudem schickte er eine Spitze gen Schalke.

Hans-Joachim Watzke hat Borussia Dortmunds Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang gegen die Kritik der vergangenen Wochen verteidigt. Der Gabuner, der aus disziplinarischen Gründen für das Bundesligaspiel in Stuttgart suspendiert worden war, hatte vermehrt als Sinnbild für die Krise des BVB herhalten müssen.

"Wie mit Pierre-Emerick umgegangen worden ist, hat mir nicht gefallen", sagte BVB-Geschäftsführer Watzke auf der Mitgliederversammlung am Sonntag. Aubameyang, der am Samstag beim für Dortmund so bitteren 4:4 gegen Schalke die Gelb-Rote Karte sah, habe sich im Derby "voll reingekniet. Wir hatten diese Woche noch ein Gespräch, er hat uns so oft den Arsch gerettet", erinnerte Watzke.

Zudem schickte Watzke eine Spitze in Richtung Schalke-Boss Clemens Tönnies. Die Königsblauen hatten am Samstag in Dortmund einen 0:4-Rückstand noch in ein 4:4 gedreht und stehen in der Tabelle weiterhin drei Punkte vor dem BVB. 

"Clemens Tönnies will uns überholen. Ich biete ihm etwas an: Wir warten zehn Jahre ab. Wenn sie dann erreicht haben, was wir erreicht haben: also über 100 Punkte mehr als wir holen, zweimal Meister werden und keine Schulden haben, dann gehe ich nach Rheda-Wiedenbrück und sage: Herzlichen Glückwunsch!", sagte Watzke, um anzufügen: "Aber diesen Canossagang werde ich nicht antreten müssen.“