BVB bezieht Stellung zur Umverteilung der TV-Gelder

SID
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Geschäftsführer Carsten Cramer von Bundesligist Borussia Dortmund hat sich gegen eine große Umverteilung der TV-Gelder ausgesprochen.

"Ich finde die Umverteilungsdiskussion nicht zielführend", sagte Cramer im Interview mit Goal und Spox: "Ob der Meisterschaftskampf, der am Ende über die Attraktivität der Liga entscheidet, spannender wird, weil Borussia Dortmund fünf Millionen Euro weniger und Mainz 05 fünf Millionen Euro mehr bekommt, wage ich zu bezweifeln."

Angeblich plant ein neues Klub-Bündnis die TV-Einnahmen ab der Saison 2021/22 zu Ungunsten der Topvereine zu verändern.

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Laut Sport Bild sollen demnach statt bisher acht Millionen künftig 50 Millionen Euro (20 Prozent) aus den internationalen TV-Erlösen in die 2. Bundesliga fließen.

14 Klubs sollen das Positionspapier bereits unterzeichnet haben.

Cramer zeigt dafür nur wenig Verständnis. Wenn es doch so kommen sollte, "dann sollten wir die amerikanischen Verhältnisse komplett adaptieren, den Transfermarkt entsprechend regulieren und eine geschlossene Gesellschaft ohne Auf- und Abstieg schaffen.

Und dann können wir auch jede Saison Kniffel spielen und schauen, wie es ausgeht", sagte Cramer und fügte an: "Ich halte nichts davon, unsere Prinzipien komplett über den Haufen zu werfen – genau das wäre nämlich der Fall."