"Burglind" und die Spur der Zerstörung

Entwurzelte Bäume, Überschwemmungen, Verkehrsbehinderungen: Sturmtief "Burglind" hat in vielen Teilen Deutschlands und der Schweiz für Chaos gesorgt. Die Polizei appellierte an Autofahrer, besonders vorsichtig zu fahren.

Umstürzende Bäume und herunterfallende Äste sorgten für großen Sachschaden. Im Münsterland prallte ein Regionalzug gegen einen entwurzelten Baum und sprang aus den Schienen, verletzt wurde niemand. Die Aufräumarbeiten hielten an.

Schwere Verkehrsbehinderungen gab es NRW, Hessen und in Rheinland-Pfalz .

Mehrere Zugverbindungen wurden unterbrochen.

Die Windböen erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern. In Köln trat der Rhein über die Ufer. Überschwemmungen drohten auch an kleineren Flüssen.

In der Nordschweiz blockierten umgestürzte Bäume den Schienenverkehr. Bei Bern entgleiste ein Zug, dabei wurden mehrere Menschen verletzt. Die A1 bei Oensingen musste komplett gesperrt werden, weil mehrere Lastwagen umstürzten.

Auf dem Pilatus wurden Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 195 Stundenkilometern gemessen.

Im Kanton St. Gallen stand eine Bergbahn still. Wie viele Menschen in den Gondeln festsaßen, war zunächst unklar.

Fährverbindungen am Bodensee zwischen der Schweiz und Deutschland wurden unterbrochen.

Sturmtief "Burglind", das in anderen Teilen Europas unter dem Namen "Eleanor" sein Unwesen treibt, könnte bis in die Nacht zum Donnerstag wüten. Ein verheerender Sturm, der bei manch einem erst für den richtigen Nervenkitzel sorgt, wie hier am Bodensee...