Burger King legt sich auf Twitter mit Konkurrent Wendy’s an

In Sachen Social Media kann Burger King noch so einiges von der Konkurrenz lernen. (Bild: AP Photo/LM Otero)

Die US-amerikanische Fast-Food-Kette Burger King wurde im Internet vom Konkurrenzunternehmen Wendy’s so richtig gegrillt.

Begonnen hatte die Lehrstunde in Sachen Social Media damit, dass eine Twitter-Nutzerin in einem Post gegen Wendy’s stichelte und sich auf die Seite von Burger King schlug. Die Userin wollte die Restaurantkette Wendy´s nämlich zu einem Essen bei Burger King einladen, um Wendy´s zu zeigen, wie gute Burger zu schmecken hätten: „Ich möchte auf ein Date mit @Wendys gehen und sie in einen echten Burgerladen ausführen… @BurgerKing“, schrieb @Golden_Armonia.


So viel Anerkennung gefiel Burger King natürlich, sodass ihr Social-Media-Team prompt reagierte. „Behandle sie halt wie eine Prinzessin“, so die Antwort der Fast-Food-Kette.

Wendy’s jedoch ließ das nicht auf sich sitzen – und konterte mit einem Wortspiel: „Wenn du dich für eine Prinzessin interessierst: Let it go. Wir sind nicht interessiert an einem Tiefkühlfleisch-Königreich wie bei Burger King.“ Damit spielte Wendy’s einerseits auf den Disney-Film „Frozen“ und seinen Titel-Song „Let It Go“ an – und hob andererseits sein eigenes „Fresh, never Frozen“-Versprechen (dt.: frisch, niemals gefroren) hervor, frisches Fleisch zu verwenden und auf Tiefkühlware zu verzichten.


„Kein Wunder, warum Wendy’s kein gefrorenes Fleisch verkauft: Die sind ja on fire!“, zeigte sich ein User begeistert.


Der Kommentar der Restaurantkette: „Boomshakalaka!“


„Hier zu sehen“, kommentierte ein User – und postete ein animiertes GIF von einem Weißen Wanderer, einer Kreatur aus der Serie „Game of Thrones“.


Und auch hier legte Wendy’s noch nach – und stichelte erneut gegen den Konkurrenten. „Vermisse hier die Papierkrone“, so der Post von Wendy’s – der auf den bekannten Kopfschmuck von Burger King anspielte.

Wendy’s ist bekannt dafür, auf Twitter nicht gerade zimperlich mit der Konkurrenz umzugehen. Besonders der Fast-Food-Riese McDonald’s musste das schon oft erfahren.

Einen nicht ganz vollständigen Tweet von McDonald’s („Schwarzer Freitag … ****Need copy and link****) kommentierte Wendy’s spöttisch: „Wenn die Tweets genau so wenig funktionieren wie die Eiscreme-Maschinen.“


Bei einer anderen Gelegenheit kritisierten sie den Konkurrenten dafür, gefrorenes Fleisch zu verwenden. „Heute haben wir bekannt gegeben, dass ab Mitte 2018 alle Quarter Pounder in den meisten unserer Restaurants mit frischem Rindfleisch zubereitet werden.“


„Ihr werdet also gefrorenes Beef in den MEISTEN eurer Burger in ALL euren Restaurants verwenden? Ich frage für einen Freund“, so Wendy’s im März dieses Jahres.


McDonald’s zeigte sich daraufhin kleinlaut und blieb dem weiteren Tweet-Verlauf fern.