Burger bestellen geht jetzt auch mit Gesichtserkennung

Touchscreens gibt es schon in einigen Burger-Ketten, doch mit der Gesichtserkennung geht ein Unternehmen nun noch einen Schritt weiter. (Bild: ddp)

Die US-Burger-Kette Caliburger hat ein Novum auf dem hart umkämpften Fast-Food-Markt eingeführt: Dort können Kunden ihre Bestellungen per Gesichtserkennung aufgeben.

Fast-Food-Fans, die auf die Produkte der amerikanischen Kette Caliburger stehen, können ihre Bestellung seit dieser Woche mit einem ganz speziellen Gadget ordern: per Gesichtserkennung, hinter der das biometrische Erkennungssystem Neoface steckt.

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Dafür muss man sich an einem in der Filiale aufgestellten Bestell-Automaten einen Account anlegen und dann ein Bild von sich machen lassen. Ist man einmal registriert, ruft der Computer beim nächsten Gesichts-Scan automatisch die letzte Bestellung auf. Womit das System, mit dem sich auch Punkte sammeln lassen, kulinarischen Gewohnheitstieren besonders entgegenkommt. Und auch Kunden, die Wert auf Extrawünsche legen, können langwierige Ausführungen erspart werden.

Noch wird an den Automaten mit der Kreditkarte bezahlt, doch auch das soll sich im nächsten Jahr ändern. Das „face-only-payment“ ist der nächste geplante Schritt des technologiefreudigen Unternehmens.

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Die Gesichtserkennung wird gerade in einem Burger-Laden in Pasadena bei Los Angeles getestet und soll nach dieser ersten Phase auch in den anderen Filialen möglich sein – sofern diese Art zu bestellen den Kunden auch zusagt. In einer Pressemeldung sagte John Miller, CEO der Cali Group: „Gesichtserkennung ist Teil einer breit angelegten Strategie, mit der Restaurants und Einzelhandel von denselben Vorteilen und Annehmlichkeiten profitieren können, die die Kunden sonst mit Händlern wie Amazon in der digitalen Welt erfahren.“

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