Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 220,3

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Pfleger auf Intensivstation in Bochum (AFP/Ina FASSBENDER)

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen lag der Wert bei 220,3.

Am Vortag hatte er bei 214,9 gelegen. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 242,9. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 26.392 Neuinfektionen verzeichnet.

Das RKI wies darauf hin, dass sich wegen der Feiertage weniger Menschen testen ließen und nicht alle Gesundheitsämter Daten weiterleiteten. Die tatsächlichen Zahlen könnten daher höher liegen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte kürzlich gesagt, dass die realistische Inzidenz wohl zwei- bis dreimal höher liegt.

Hospitalisierungsinzidenz als neuer Maßstab

Seit Pandemiebeginn haben die Gesundheitsämter insgesamt 7.176.814 Fälle gemeldet. Die Zahl der von einer Erkrankung durch das Coronavirus genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das Institut mit rund 6.418.300. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle in Deutschland stieg um 184 auf 112.109.

Als entscheidenden Maßstab für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen hatten Bund und Länder im November die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz festgelegt. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen. Laut dem aktuellsten Bericht vom Donnerstag lag die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit bei 3,15.

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 fml

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