Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 207,4

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Intensivstation in Bochum (AFP/Ina FASSBENDER)

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht gestiegen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen lag der Wert bei 207,4. Am Vortag hatte er bei 205,5 gelegen. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 280,3. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 42.770 Neuinfektionen verzeichnet.

Das RKI wies darauf hin, dass sich wegen der Feiertage weniger Menschen testen ließen und nicht alle Gesundheitsämter Daten weiterleiteten. Die tatsächlichen Zahlen könnten daher höher liegen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte erst am Mittwoch gesagt, dass die realistische Inzidenz wohl zwei- bis dreimal höher liegt.

Seit Pandemiebeginn haben die Gesundheitsämter insgesamt 7.109.182 Fälle gemeldet. Die Zahl der von einer Erkrankung durch das Coronavirus genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das Institut mit rund 6.332.300. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle in Deutschland stieg um 383 auf 111.602.

Als entscheidenden Maßstab für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen hatten Bund und Länder im November die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz festgelegt. Dieser Wert gibt an, wieviele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen. Laut dem aktuellsten Bericht vom Mittwoch lag die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit bei 3,18.

fml

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