Bundeswehr vergrößert Corona-Kontingent auf 20.000 Soldaten

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Soldaten der Bundeswehr helfen der Region Hannover bei der Nachverfolgung von Infektionsketten.
Soldaten der Bundeswehr helfen der Region Hannover bei der Nachverfolgung von Infektionsketten.

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie helfen sie in den Gesundheitsämtern, bei Abstrichen oder stellen die Bundeswehrkrankenhäuser zur Verfügung: Nun erhöht die Bundeswehr ihr Kontingent für Corona-Hilfseinsätze um 5000 Soldatinnen und Soldaten auf insgesamt 20.000 Kräfte.

Berlin (dpa) - Die Bundeswehr erhöht ihr Kontingent für Corona-Hilfseinsätze um 5000 Soldatinnen und Soldaten auf insgesamt 20.000 Kräfte.

«Es geht noch mehr und wir wollen noch mehr helfen», sagte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer am Sonntag im «Bericht aus Berlin» der ARD. «Wir sind in den Gesundheitsämtern unterwegs, wir helfen bei Abstrichen, wir stellen natürlich auch mit unseren Bundeswehrkrankenhäusern und der Sanität einen Teil der zivilen Versorgung sicher, wir helfen in Pflegeheimen und wir wissen, dass wir auch bei der Impfstrategie, die jetzt aufgesetzt wird, auch unsere Rolle spielen, zumindest in der Logistik.»

Die 20.000 Kräfte spiegeln das theoretisch verfügbare Kontingent wider, tatsächlich im Einsatz sind derzeit noch weniger Soldaten. 7300 Angehörige aus allen Bereichen der Bundeswehr seien derzeit im Rahmen der Amtshilfe im Einsatz, sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums der Deutschen Presse-Agentur.