Bundestagswahl: Wie wird der Wahl-O-Mat gemacht?

Seit 2002 ist der Wahl-O-Mat im Einsatz.

Ein bisschen stolz wirkt der SPD-Generalsekretär Hubertus Heil schon. „100 Prozent“, antwortet Heil dem stellvertretenden CSU-Generalsekretär Markus Blume lächelnd ohne dabei die Hände aus den Taschen seiner Anzughose zu nehmen.

Blume hatte den SPD-Politiker soeben nach seinem Wahl-O-Mat-Ergebnis gefragt. Zu 100 Prozent stimmen Heils Positionen mit denen der SPD überein. Das heißt auf jeden Fall: Hubertus Heil kennt das Wahlprogramm und die Inhalte seiner Partei gut.

Die Generalsekretäre und Bundesgeschäftsführer von CDU, CSU, SPD, Grüne, Linke klickten sich am Mittwochmorgen durch die 38 Fragen des Wahl-O-Mats für die Bundestagswahl 2017, der ab sofort für jeden online abrufbar ist.

Dort kann jeder Nutzer angeben, ob er einer bestimmten Aussage zustimmt, nicht zustimmt oder ob er eine eher neutrale Meinung zu einer These hat: „Der kontrollierte Verkauf von Cannabis soll generell erlaubt sein.“ Oder: „Die Videoüberwachung im öffentlichen Raum soll ausgeweitet werden.“ Und: „Für die Aufnahme von neuen Asylsuchenden soll eine...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung