Bundestagswahl: Mitglieder, Minister und Millionen-Wahlkampf: Fakten zur SPD

Die SPD ist die älteste Partei Deutschlands. Vor der nächsten Bundestagswahl zeigen wir Zahlen und Fakten zu den Sozialdemokraten.

Berlin.  Die SPD gilt mit einer Geschichte von mehr als 150 Jahren als die älteste noch bestehende Partei Deutschlands – wenn man ihre Vorläufer mit einrechnet: Der "Allgemeine Deutsche Arbeiterverein" wurde 1863 gegründet.

Nimmt man die Wahlergebnisse zum Maßstab ist die SPD inzwischen etwas altersschwach: Seit seit Mitte der 2000er-Jahre steckt die SPD in der Krise. Lag sie bei der Bundestagswahl 2005 noch fast gleichauf mit der Union, so fiel sie 2009 und 2013 auf ihre schlechtesten Ergebnisse in der Geschichte der Bundesrepublik zurück.

• Die SPD hat nach eigenen Angaben rund 441.000 Mitglieder; davon sind nach Angaben einer Sprecherin etwa 22.000 eingetreten, nachdem Martin Schulz als Kanzlerkandidat verkündet wurde. Der Frauenanteil liegt bei 32 Prozent und damit unter der seit 1988 geltenden 40-Prozent-Geschlechterquote für Funktionäre und Mandatsträger.

Die SPD ist nicht nur die älteste der im Bundestag vertretenen deutschen Parteien – ihre Mitglieder sind es auch. Das Durchschnittsalter eines SPD-Mitglieds liegt bei 60 Jahren. Es gibt immer wieder Kritik an der mangelnden Jugendfreundlichkeit der Partei. Ein Satz auf der Webseite von Spitzenkandidat Martin Schulz wirkt da zynisch: "Wenn man jung ist, will man die Welt verändern. Je älter man wird, desto mehr versteht man, wie das geht." Es klingt als müssten SPD-Mitglieder erst die jahrelange Ochsentour durch alle Gremien machen, um wirklich etwas bewegen zu können.

• Die Bundes-SPD hat nach Angaben des Willy-Brandt-Hauses in die...

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