Bundestagswahl: Martin Schulz fordert eine „Nationale Bildungsallianz“

Der SPD-Spitzenkandidat macht Bildungsgleichheit zu seinem Wahlkampfthema.

Martin Schulz – dem zu Beginn dieses Wahljahres oft Vagheit vorgeworfen wurde – legt sich fest: 12 Milliarden Euro solle der Bund in den nächsten vier Jahr zusätzlich für Investitionen in bessere Schulen locker machen. Der SPD-Kanzlerkandidat verbindet das Versprechen bei der Vorstellung seiner Ideen für eine „Nationale Bildungsallianz“ mit der Ansage: „Wir wollen Deutschland zum Bildungs- und Qualifizierungsland Nummer eins in Europa machen.“

Das klingt beim ersten Hören ein wenig, als wolle hier jemand öffentlichkeitswirksam ein besonders teures Versprechen abgeben. Einer, der laut den derzeitigen Umfragen vermutlich nicht in die Verlegenheit kommen wird, das Geld als Kanzler wirklich auftreiben zu müssen. Einerseits.

Herkunft sei immer noch wichtiger als Talent bei Bildung

Andererseits hat Schulz das Thema chancengerechte Bildung von Beginn seiner Kampagne an aufgegriffen. Er spricht damit etwas an, was viele Menschen im Land umtreibt. Noch immer sei in Deutschland Herkunft wichtiger als Talent, sagt Schulz am Montag im Willy-Brandt-Haus in Berlin.

Laut einer Emnid-Umfrage sehen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung