Wie die Bundestagswahl die Landtagswahl in Niedersachsen beeinflusst

Andreas Rinke
Landtag Hannover


Die Vorverlegung der Niedersachsenwahl von 2018 in dieses Jahr kann erhebliche Auswirkungen auf das Ergebnis haben — zumindest darüber sind sich die Wahlforscher einig.

Aber die Chefs der Meinungsforschungsinstitute Forschungsgruppe Wahlen, Forsa und Insa sind unterschiedlicher Meinung, wie genau dieser Effekt aussieht: Dass am 15. Oktober gewählt wird, dürfte eine andere Wirkung haben als eine von SPD, CDU und FDP favorisierte zeitgleiche Abstimmung mit der Bundestagswahl am 24. September.

„Generell gilt: Das große Wasser nimmt das kleine Wasser mit“, sagte Matthias Jung von der Forschungsgruppe Wahlen. Auch Forsa-Chef Manfred Güllner sagt: „Der Bundestrend überlagert also immer regionale und manchmal auch lokale Wahlen.“ Er erinnert an die nordrhein-westfälische Kommunalwahl 1994, die das Bundesergebnis bis auf wenige Ausnahmen spiegelte. Diese Dominanz der bundespolitischen Diskussion auf untere Ebenen sei besonders stark, wenn eine Regional- oder Lokalwahl kurz vor oder sogar am Tag einer Bundestagswahl stattfinde, sagt Hermann Binkert, Geschäftsführer von Insa.

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