Bundestagswahl: Berlins SPD stellt die meisten Frauen auf, AfD die wenigsten

In den zwölf Berliner Bezirken sind nur ein Drittel der Kandidaten Frauen

Nur knapp ein Drittel der Berliner Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundestagswahl am 24. September sind Frauen. Ihr Anteil beträgt genau 31,6 Prozent, wie die Landeswahlleitung am Montag mitteilte. In den zwölf Wahlkreisen bewerben sich demnach 133 Berliner um ein Direktmandat. Auf den 24 Landeslisten der Parteien stehen 278 Namen. Eine ganze Reihe von Kandidaten tritt direkt und auf der Landesliste an. Das Durchschnittsalter der Bewerber liegt bei 45,6 Jahren.

Betrachtet man die größten Parteien CDU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, die AFD und die Piraten, so sind aus den Vorschlägen für die Landeslisten insgesamt 39,7 Prozent Frauen. Dabei stellt die SPD die meisten weiblichen Kandidaten (53 Prozent), die AFD die wenigsten. Auf der Kreiswahlebene stellen die Grünen die meisten Frauen - acht aus zwölf.

Im Detail:

In den 12 Berliner Bezirken treten bei den Grünen insgesamt acht Frauen an, bei den Linken fünf, bei der SPD, FDP und AFD vier Frauen, bei der CDU zwei, bei den Piraten keine.

Auf den Landeslisten treten bei der SPD aus 15 Vorschlägen acht Frauen an (53 Prozent), bei den Grünen aus zehn Vorschlägen fünf Frauen (50 Prozent), bei der Linken aus vierzehn Vorschlägen sechs Frauen (42 Prozent), bei der CDU aus dreizehn Vorschlägen fünf Frauen (38 Prozent), bei der FDP aus elf Vorschlägen vier Frauen (36 Prozent), bei den Piraten aus zehn Vorschlägen 33 Prozent und zuletzt bei der AFD aus zehn Vorschlägen zwei Frauen (20 Prozent).

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