Bundestagswahl: AfD-Basis in Sachsen stimmt für Direktkandidatur von Frauke Petry

Der Parteitag lehnte einen Antrag ab, ihr die Kandidatur entziehen zu wollen.

Im parteiinternen Flügelkampf der AfD ist Parteichefin Frauke Petry an der heimischen Basis mit einem blauen Auge davongekommen. Ein Parteitag des Kreisverbandes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge stimmte am Sonntag in Dohna gegen einen Antrag, sie als Direktkandidatin für die Bundestagswahl abzuwählen.

Die Entscheidung fiel mit 19 Stimmen für und 33 gegen den Antrag deutlich aus. Doch allein die Tatsache, dass er wenige Wochen vor der Bundestagswahl zugelassen wurde, ist für Petry schlimm genug. „Zu kandidieren oder nicht, spielt letztlich keine Rolle mehr, weil der politische Schaden für die Gesamtpartei bereits angerichtet ist“, hatte sie schon vor der Abstimmung dem ZDF gesagt. In Dohna war Petry nicht dabei.

Vorwurf der Spaltung für Frauke Petry

Parteimitglieder hielten ihr vor, die Partei durch ihre Strategie und das Bemühen, AfD-Mitglieder wie den Thüringer Rechtsaußen Björn Höcke oder den Dresdner Richter Jens Maier auszuschließen, zu spalten. Zudem würden die gegen sie laufenden Meineidsermittlungen einen Wahlkampf erschweren.

„Indem ein Kreisverband, der mir die Kandidatur angetragen hat, jetzt aufgrund meiner Kritik an Rechtsauslegern wie Höcke und Maier die Kandidatur wieder entziehen will, das spricht Bände über solche Parteivertreter“, konterte die...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung