Bundestagswahl 2017: Berliner Elefantenrunde müht sich um Wähler

Wirtschaftspolitisches Fruehstueck der IHK Berlin und des VBKI mit den Berliner Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl 2017 in der IHK in Berlin mit Beatrix von Storch, AfD, Lisa Paus, Gruene, Eva Hoegl, SPD, Kai Wegner, CDU, Petra Pau, Linke, Christoph Meyer, FDP, Copyright: DAVIDS/Sven Darmer, 06.09.2017

Laut Umfragen wissen mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten noch nicht, welcher Partei sie bei der Bundestagswahl am 24. September ihre Stimme geben sollen. Eine Entscheidungshilfe, zumindest für Vertreter der Wirtschaft, wollten Industrie- und Handelskammer (IHK) und Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) Mittwochfrüh geben. Bei einem wirtschaftspolitischen Frühstück kamen die Berliner Spitzenkandidaten der sechs großen Parteien zusammen und bemühten sich vor 300 Gästen, ihre zentralen Botschaften rüberzubringen.

Zum ersten Mal trafen sich Eva Högl (SPD), Petra Pau (Linke), Lisa Paus (Grüne), Christoph Meyer (FDP) und Beatrix von Storch (AfD) zu einer "Elefantenrunde". Lediglich CDU-Spitzenfrau Monika Grütters musste wegen der Kabinettssitzung passen und wurde vom Spandauer Bundestagsabgeordneten Kai Wegner vertreten. Zumindest in drei Punkten waren sich die sechs einig: Die Wahl ist noch nicht entschieden, der Wahlkampf ist nicht fade und ohne wichtige Themen und es gibt durchaus unterschiedliche Positionen. Nach dem als "Kanzler-Duett" wahrgenommenen TV-Duell am vergangenen Sonntag müssen Politiker das wohl betonen.

Eva Högl bekannte sich zu einem Europa, in dem die Verteilung der Finanzen stärker von der Bereitschaft abhängig gemacht wird, gemeinsame Verantwortung zu übernehmen. Sie warb vehement für die gesellschaftliche Gleichstellung von Frauen und Männern, insbesondere bei den Gehältern. Kai Wegner wies den Vorwurf zurück, die Union habe keine Strategie in...

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