Bundesliga: Zwillinge wieder vereint: Sven Bender vom BVB nach Leverkusen

Die Zwillinge sind wieder vereint: Defensivspieler Sven Bender verlässt Borussia Dortmund nach acht Jahren und wechselt zum Rivalen Bayer Leverkusen . Das gaben beide Klubs am Donnerstag bekannt. Bender wird in Leverkusen wieder an der Seite seines Zwillingsbruders Lars spielen, der beim Werksklub Kapitän ist. Er erhält vorbehaltlich der sportmedizinischen Untersuchung einen Vierjahresvertrag, die Ablöse soll 15 Millionen Euro betragen.

Die Zwillinge sind wieder vereint: Defensivspieler Sven Bender verlässt Borussia Dortmund nach acht Jahren und wechselt zum Rivalen Bayer Leverkusen. Das gaben beide Klubs am Donnerstag bekannt. Bender wird in Leverkusen wieder an der Seite seines Zwillingsbruders Lars spielen, der beim Werksklub Kapitän ist. Er erhält vorbehaltlich der sportmedizinischen Untersuchung einen Vierjahresvertrag, die Ablöse soll 15 Millionen Euro betragen.

"Seine Mentalität, sein absoluter Teamspirit machen ihn zu einem idealen Anführer auf und neben dem Platz", sagte Bayer-Trainer Heiko Herrlich. "Genau wie sein Bruder Lars steht Sven für einen bestimmten Typus, den jede Mannschaft braucht: hohes fußballerisches Niveau, extrem engagiert, unnachgiebig, leidensfähig für das Kollektiv. Beide Benders in einem Team zu haben, ist großartig."

Sven Bender spielte seit 2009 für den BVB, mit dem er zweimal Meister und zweimal DFB-Pokal-Sieger wurde. In 224 Pflichtspielen für die Dortmunder erzielte er vier Tore und bereitete elf weitere vor. Mit seinem Bruder Lars hat er zuletzt 2008/09 bei 1860 München im Verein zusammengespielt. Gemeinsam holten die beiden in Rio de Janeiro 2016 Olympia-Silber.

"Nach acht wunderbaren Jahren in Dortmund war die Anfrage ausgesprochen reizvoll", sagte Sven Bender. "Ich weiß auch, wie wohl sich Lars hier fühlt. Bayer hat sehr intensiv um mich geworben und mir das Gefühl gegeben, dass man mich unbedingt haben wollte, um ambitionierte Ziele zu erreichen. Deswegen wollte auch ich unbedingt."

Der BVB hatte zuletzt Weltmeister Matthias Ginter für 17 Millionen Euro an Borussia Mönchengladbach abgegeben.

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