Bundesliga: BVB-Sportdirektor zieht Hinrundenbilanz - Transfers möglich

Mit zuletzt zwei Siegen in zwei Spielen hat Peter Stöger Borussia Dortmund nach der Entlassung von Peter Bosz wieder auf Kurs gebracht. Dennoch beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Bayern München bereits 13 Punkte. BVB-Sportdirektor wollte Transfers im Winter daher nicht ausschließen.

Mit zuletzt zwei Siegen in zwei Spielen hat Peter Stöger Borussia Dortmund nach der Entlassung von Peter Bosz wieder auf Kurs gebracht. Dennoch beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Bayern München bereits 13 Punkte. BVB-Sportdirektor wollte Transfers im Winter daher nicht ausschließen.

"Am Mittwoch haben wir noch ein schönes Pokalspiel. Wir werden uns danach sicher zusammensetzen und schauen, welche Möglichkeiten wir haben", erklärte er im "Wontorra - der Fußball-Talk" bei Sky, wobei er auch darauf hinwies, dass "wir acht Langzeitverletzte haben."

Derweil gab es um Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang immer wieder Gerüchte, dass er den Klub im Winter verlassen könnte. Zorc räumte zwar ein, dass "wir ein Problem mit seiner Pünktlichkeit haben, aber wir können es gut händeln." Und der Gabuner soll auch weiterhin in Dortmund bleiben.

"Wir planen ganz klar mit Auba, er hat einen sehr langfristigen Vertrag in Dortmund. Irgendwann wird er Dortmund verlassen, aber für uns ist er ein extrem wichtiger Spieler, und wir planen weiter mit ihm", bekräftigte Zorc.

Meisterschaftsrennen für Michael Zorc entschieden

In der Bundesliga sieht der 55-Jährige kein Ende der Vorherrschaft des FC Bayern München. "Ich will niemandem die Illusionen oder die Spannung nehmen. Ich sehe aber keinen Klub, der die Bayern über 34 Spieltage gefährden kann", sagte er.

Die Münchner streben ihrer sechsten Meisterschaft in Serie entgegen. Nach der Hinrunde haben sie einen zweistelligen Punktevorsprung auf die Verfolger. "Als zweite Kraft in den letzten Jahren sind wir aber so weit weg von den Bayern, dass es schwierig ist, permanent Schritt zu halten", sagte Zorc.

Und weiter: "Bayern München macht 250 Millionen Umsatz mehr als Borussia Dortmund. Das ist einfach nicht aufzuholen und auch nicht vergleichbar mit anderen Ländern. In Deutschland ist die Waffengleichheit einfach nicht gegeben."

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