Bundesliga: Zorc: "Die Bosz-Diskussion ist schizophren!"

BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat die Berichterstattung rund um die Mini-Krise von Borussia Dortmund kritisiert. Schwierigkeiten in der Abwehr habe Zorc jedoch erwartet.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat die Berichterstattung rund um die Mini-Krise von Borussia Dortmund kritisiert. Schwierigkeiten in der Abwehr habe Zorc jedoch erwartet.

Die von außen induzierte Trainer-Diskussion um Peter Bosz kann Zorc überhaupt nicht nachvollziehen. "Die Bosz-Diskussion ist schizophren! Das ist ja schon der Ritterschlag für den BVB, wenn bei uns, obwohl wir noch an der Tabellenspitze stehen, unser Trainer von außen infrage gestellt wird. Das ist lächerlich", sagte Zorc zur Bild.

Daher analysiert er den jüngsten Durchhänger im kicker trocken: "Es geht nur darum, in Magdeburg zu gewinnen." Dafür wäre unter anderem förderlich, wenn Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang seine Ladehemmung ablegt: "Er hat wie jeder Stürmer immer mal wieder kurze Phasen, in denen es hakt."

Die Defensive in Frankfurt agierte obendrein nicht sattelfest. "Die Viererkette hat in dieser Konstellation kein einziges Mal trainieren können. Mir war deshalb im Vorfeld klar, dass das Spiel defensiv ein wenig nach Wildwest aussehen könnte", ordnet Zorc ein. Bosz hatte auf Neven Sutobic und Julian Weigl gesetzt.

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