Bundesliga: Wolfsburgs Arnold vermeidet Bekenntnis

Maximilian Arnold hat ein Treuebekenntnis zum VfL Wolfsburg vermieden. Eine Garantie dafür, dass er seinen bis 2020 gültigen Vertrag erfüllen werde, wolle er nicht geben, sagte der U21-Europameister.

Maximilian Arnold hat ein Treuebekenntnis zum VfL Wolfsburg vermieden. Eine Garantie dafür, dass er seinen bis 2020 gültigen Vertrag erfüllen werde, wolle er nicht geben, sagte der U21-Europameister.

Arnold ist beim VfL auch unter Neu-Trainer Martin Schmidt gesetzt. Der deutsche Nationalspieler hat sich bei den Niedersachsen etabliert und visiert nun das nächste Ziel an.

Der 23-Jährige will dauerhaft ins internationale Geschäft: "Wenn das mit Wolfsburg möglich ist, wäre es gut", sagte Arnold im Gespräch mit der Sport Bild. Lässt der VfL seinen verkorksten Saisonstart nicht bald hinter sich, könnte Arnold die Wölfe jedoch verlassen.

Zwar pflege er eine besondere Bindung zum VfL Wolfsburg, ein Treuebekenntnis vermied der zentrale Mittelfeldspieler jedoch: "Man schaut nach links und rechts. Das ist legitim. Aber jetzt gebe ich Vollgas für den VfL. Ich kann aber nicht sagen, dass ich bis 2020 bleibe. Dafür ist das Fußballgeschäft zu schnelllebig."

Wolfsburgs Arnold empört über AfD

Dass Arnold sportlich den nächsten Schritt gehen will, zeugt von seinem Reifeprozess. Auch abseits des Spielfelds zeigt sich der Linksfuß verantwortungsbewusst und thematisiert die Bundestagswahlergebnisse der AfD.

"Mag sein, dass die Bundesregierung auch Fehler gemacht hat, aber wenn ich gewisse Aussagen aus dem Dunstkreis der AfD höre, schäme ich mich fast sogar. Manchmal befürchte ich, dass es zwar Protestwähler sind, sie aber möglicherweise einen größeren Stein ins Rollen bringen", sagte Arnold.

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