Bundesliga: Wolfsburg-Chef stärkt Rebbe den Rücken

Nachdem der VfL Wolfsburg kürzlich seinen Trainer Andries Jonker durch Martin Schmidt ersetzt hat, gerät auch Sportdirektor Olaf Rebbe immer mehr unter Druck. Doch Geschäftsführer Wolfgang Hotze stärkt Rebbe nun den Rücken.

Nachdem der VfL Wolfsburg kürzlich seinen Trainer Andries Jonker durch Martin Schmidt ersetzt hat, gerät auch Sportdirektor Olaf Rebbe immer mehr unter Druck. Doch Geschäftsführer Wolfgang Hotze stärkt Rebbe nun den Rücken.

"Es gibt keine Notwendigkeit, in dem Bereich jetzt etwas zu ändern", sagte Hotze der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung. Der Finanzfachmann selber will sich wie schon angekündigt Anfang 2018 aus der Geschäftsführung der Wölfe zurückziehen: "Dass sich dann auch in der Struktur etwas ändert, ist anzunehmen."

Dass Rebbe dann zum Geschäftsführer Sport aufsteigt, ist nach WAZ-Informationen "eine von mehreren möglichen Varianten".

Zuvor hatte der kicker vermeldet, dass Rebbe nach dem erneuten Trainertausch nicht mehr derart sicher im Sattel wie noch Beginn der Saison sitzt. Die Entscheidung pro Schmidt sollte sich bezahlt machen, sonst kann es auch für Rebbe bald eng werden.

Auch ein Nachfolger wird schon gehandelt. Zu den diskutierten Namen zählen unter anderem Dietmar Beiersdorfer, ehemals beim Hamburger SV tätig, und Christian Nerlinger, der von 2009 bis 2012 beim FC Bayern München als Sportdirektor tätig war.

"Mir geht es nur um den VfL. Ich spüre großes Vertrauen und fürchte nicht um meinen Job", sagt Rebbe. Der VfL steht derzeit nach zwei Niederlagen, zwei Unentschieden und einem Sieg auf dem 13. Tabellenplatz.

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