Bundesliga: Weston McKennie: "Da kommt der Footballer in mir zum Vorschein"

Weston McKennie hat sich unter Trainer Domenico Tedesco in der Rotation beim FC Schalke 04 nach oben gearbeitet. Der US-Youngster weiß um seine Stärken und will sich weitere Einsatzminuten verdienen.

Weston McKennie hat sich unter Trainer Domenico Tedesco in der Rotation beim FC Schalke 04 nach oben gearbeitet. Der US-Youngster weiß um seine Stärken und will sich weitere Einsatzminuten verdienen.

"Ich weiß genau, wer ich bin und wo ich herkomme. Außerdem würde mir meine Mutter die Hölle heißmachen, wenn ich mich plötzlich aufführen würde wie ein Star", sagte McKennie im Interview mit dem kicker-Magazin.

Trotz seiner demütigen Einstellung weiß der 19-Jährige, welche Stärken er ins Schalker Spiel einbringen kann: "Ich bin ein Spielertyp, der die Gegner forsch attackiert und sie physisch unter Druck setzt. Da kommt dann wohl der Footballer in mir zum Vorschein."

Nicht unüblich für einen US-Amerikaner hatte McKennie die Wahl zwischen mehreren Sportarten. "Natürlich habe ich damals auch viel Football gespielt", erzählte der Youngster, der überzeugt ist, dass er wohl auch ein passabler Footballspieler geworden wäre. Letztlich fiel die Wahl jedoch auf den Fußball, worüber sich derzeit vor allem die Schalker freuen dürfen.

Mehr als passabel verlief McKennies Integration in Gelsenkirchen. "Das war kein Problem für mich, ich habe schon in Amerika als junger Teenager eine Zeit lang fernab meiner Familie gelebt. Ich komme gut zurecht", sagte der Mittelfeldakteur, dessen Deutsch-Kenntnisse nach nur einem Jahr bei den Knappen beispielhaft sind.

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