Bundesliga: Werder-Manager Baumann will "Mannschaften ärgern" wie 1999

Der SV Werder Bremen hat unter Trainer Alex Nouri keinen guten Start erlebt. Sportdirektor Frank Baumann bleibt aber ruhig und orientiert sich an der Vergangenheit.

Der SV Werder Bremen hat unter Trainer Alex Nouri keinen guten Start erlebt. Sportdirektor Frank Baumann bleibt aber ruhig und orientiert sich an der Vergangenheit.

Drei Unentschieden und drei Niederlagen haben Werder Bremen in der Bundesliga auf den vorletzten Platz nach sechs Spieltagen gespült. Was Team von Alex Nouri steht vor dem Derby gegen den Hamburger SV abermals mit dem Rücken zur Wand.

Sportdirektor Baumann ist im kicker aber positiv gestimmt. Er vergleicht die derzeitige Situation mit 1999: "Es gab damals einen Wechsel an der Vereinsspitze, mit Thomas Schaaf einen relativ neuen Trainer, Werder befand sich mehr oder weniger im Abstiegskampf, der Kader im Umbruch."

Baumann: Bremen hat sich gefunden

Nun gilt es, sich am ersten Bremer Jahr von Baumann zu orientieren: "Damals hat man es geschafft, mit Ruhe, Zusammenhalt und vielen richtigen Entscheidungen Mannschaften zu ärgern, die eigentlich weit voraus waren. Das ist auch heute ein Ziel, eine Vision."

Dafür verweist er auf die vergangene Saison, die mit dieser Mischung auf Platz acht abgeschlossen wurde. "Das spricht dafür, dass wir einige gute Entscheidungen getroffen haben. Wir haben uns als Verein gefunden, es herrschte auch in schwierigen Zeiten während der Saison ein großer Zusammenhalt", meint Baumann.

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