Bundesliga: Watzke über Rücktrittsgedanken und Tuchel

Hans-Joachim Watzke hat eingeräumt, am Ende der abgelaufenen Saison über einen Rücktritt als Geschäftsführer von Borussia Dortmund nachgedacht zu haben. Zudem äußerte sich der 58-Jährige über seine Zukunft und Thomas Tuchel.

Hans-Joachim Watzke hat eingeräumt, am Ende der abgelaufenen Saison über einen Rücktritt als Geschäftsführer von Borussia Dortmund nachgedacht zu haben. Zudem äußerte sich der 58-Jährige über seine Zukunft und Thomas Tuchel.

Der Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB, die schlimmen Randale rund um das Spiel gegen Leipzig, das Theater um Tuchel, dazu sogar Morddrohungen gegen seine Person: Die vergangene Saison war für Watzke äußerst kompliziert.

Nun räumte der Borussia-Boss ein, dass er womöglich zurückgetreten wäre, wenn die Dortmunder das Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt nicht gewonnen hätten. "Zumindest habe ich mir intensive Gedanken gemacht", sagte der der Mann aus dem Sauerland dem Kicker.

"Tuchel? Würde es wieder machen"

Watzke selbst ließ die Situation um Tuchel in der vergangenen Spielzeit durch ein harsches Interview unmittelbar vor dem Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim (2:1) mit eskalieren. Er bereut sein Handeln nicht.

"Ich würde es genauso wieder machen - zum Wohle des Klubs", meinte Watzke: "Wir haben anschließend kein Spiel mehr verloren, uns direkt für die Champions League qualifiziert und den Pokal geholt."

Wie sieht Watzkes Zukunft aus?

Am 31. Dezember 2019 läuft Watzkes Vertrag in Dortmund aus. Mit Präsident Reinhard Rauball sei besprochen, dass man 2018 darüber beraten werde, "wie wir den Verein für die nächsten Jahre aufstellen".

Und Watzke weiter: "Ich mache das so lange, wie ich das Gefühl habe, dass es mir Freude macht."

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