Bundesliga: Wagner erklärt seinen Streit mit Rupp

Sandro Wagner hat aus dem 3:2-Sieg der TSG 1899 Hoffenheim über den 1. FSV Mainz 05 seine ganz eigenen Lehren gezogen.

Sandro Wagner hat aus dem 3:2-Sieg der TSG 1899 Hoffenheim über den 1. FSV Mainz 05 seine ganz eigenen Lehren gezogen.

"Der schläft!", rief Wagner im Verlaufe der Partie gegen Mainz in Richtung Trainerbank. Der Stürmer meinte damit Mitspieler Lukas Rupp, den er zuvor geschüttelt hatte. Wenig später legte Rupp den Ausgleichstreffer auf und scherzte im Anschluss: "Er hat sich nach dem Treffer entschuldigt. [...] Jetzt können wir drüber lachen."

Wagner ordnete ein: "Ich war in der einen oder anderen Situation unglücklich über das Zusammenspiel mit ihm." Dass sein Ruf allerdings so eine Wirkung entfaltete, will der Nationalspieler in der Zukunft nutzen: "Wenn es weiter so gut klappt, schreie ich in den nächsten Wochen die halbe Mannschaft zusammen", scherzte Wagner.

Nagelsmann unterstützt Wagner

Auch Trainer Julian Nagelsmann war von der Methode Wagners überzeugt: "In einem lauten Stadion müssen sich die Spieler gegenseitig unterstützen und auch mal aufrütteln." Das laute Stadion hatte es unter anderem auch auf Wagner abgesehen.

Der Torjäger nahm die Pfiffe und Buhrufe gegen ihn aber mit Humor. "Ich glaube, die mögen mich. Wenn mein Vertrag ausläuft, werde ich mich hier bewerben." Bis 2020 hätten die Mainzer Fans also noch Zeit, sich an Wagner zu gewöhnen.

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