Bundesliga: Nach Vorfällen im Nordderby: Schaaf fordert Abgrenzung von Pyro-Tätern

Werder Bremens früherer Meistertrainer Thomas Schaaf ist entsetzt über die massiven Pyrozündeleien von einigen Anhängern während des 108. Nordderbys. "Natürlich war ich am Samstag im Weserstadion - und ich bin immer noch fassungslos, was da im HSV -Block passiert ist", schrieb der 56-Jährige in einer Kolumne für das Portal deichstube.de .

Werder Bremens früherer Meistertrainer Thomas Schaaf ist entsetzt über die massiven Pyrozündeleien von einigen Anhängern während des 108. Nordderbys. "Natürlich war ich am Samstag im Weserstadion - und ich bin immer noch fassungslos, was da im HSV-Block passiert ist", schrieb der 56-Jährige in einer Kolumne für das Portal deichstube.de.

Für Schaaf war das Verhalten der Täter "rücksichtslos", sie gefährdeten "das Leben anderer Menschen." Es sei an der Zeit, dass sich der Fußball "gegen diese Leute" wehrt. "Wir alle sollten genau hinschauen und uns deutlich abgrenzen. Das gilt für alle Stadien, für alle Fans und für alle Klubs", schrieb Schaaf.

Während des Spiels (1:0 für Bremen) brannten Personen im Block der Hamburger massiv Pyrotechnik ab, die Partie musste von Schiedsrichter Felix Zwayer mehrfach unterbrochen werden. Werder Bremens Sportchef Frank Baumann sagte nach dem Duell, dass die Pyrotechnik wohl in einem Rucksack über einen Zaun geworfen wurde und somit im Stadion verwendet werden konnte.

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