Bundesliga: "Vollkommener Blödsinn": Stein kritisiert Form des Videobeweises

Der ehemalige Nationalkeeper Uli Stein hat die derzeitige Form des Videobeweises in der Bundesliga kritisiert. "Die Art und Weise, wie man es beim DFB versucht, krampfhaft durchzuführen, halte ich für nicht richtig", sagte der 63-Jährige am Samstag am Rande des 36. Sportpresseballs.

Der ehemalige Nationalkeeper Uli Stein hat die derzeitige Form des Videobeweises in der Bundesliga kritisiert. "Die Art und Weise, wie man es beim DFB versucht, krampfhaft durchzuführen, halte ich für nicht richtig", sagte der 63-Jährige am Samstag am Rande des 36. Sportpresseballs.

Stein bezeichnete es als "vollkommenen Blödsinn", dass "da jemand" in einem Studio sitze und "dann anderthalb Minuten später irgendwo ein Spiel anhält und sagt, da war eine Fehlentscheidung".

Prinzipiell finde er einen Videobeweis gut und verwies als leuchtendes Beispiel auf die technische Überwachung in der US-amerikanischen Profiliga NFL.

"Dort hat ein Trainer pro Halbzeit zweimal die Möglichkeit, das Spiel anzuhalten, damit umstrittene Szenen angeschaut werden können. Das finde ich gut", sagte Stein, der in Bundesliga unter anderem für den Hamburger SV und Eintracht Frankfurt spielte.

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