Eiskalte Wölfe stürmen auf Platz 3

SPORT1
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Der VfL Wolfsburg befindet sich in der Bundesliga weiter auf dem Vormarsch.

Vor allem dank gnadenloser Effizienz im ersten Durchgang bezwangen die Wölfe zum Abschluss des 19. Spieltags den SC Freiburg mit 3:0 (2:0). (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

In der Tabelle kletterte das Team von Oliver Glasner auf Platz drei. Freiburg bleibt auf Rang neun im gesicherten Mittelfeld. (Die Tabelle der Bundesliga)

Brooks, Weghorst und Gerhardt lassen Wolfsburg jubeln

John Anthony Brooks (21.) und Wout Weghorst (39.) verwerteten bei eisigen Temperaturen um -6 Grad zwei der nur drei Torschüsse der Gastgeber im ersten Durchgang. In der Schlussphase sorgte Yannick Gerhardt (86.) für die Entscheidung. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Die Anfangsphase gehörte den Gästen, die sich allerdings keine klaren Chancen herausspielen konnten. Wolfsburg suchte lange die Lücke in der Freiburger Defensive, eine Standardsituation führte schließlich zum Erfolg.

Diskussionen um Wolfsburgs Führungstor

Beim Wolfsburger Führungstor nach einer Ecke reklamierten die Freiburger lautstark, da SC-Verteidiger Keven Schlotterbeck im Getümmel im Strafraum nach einem Tritt von Kevin Mbabu zu Fall gekommen war. Der Treffer wurde im Kölner Keller lange überprüft, zählte aber schließlich.

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Die Freiburger verloren dadurch etwas den Faden. Weghorst legte noch vor der Pause gekonnt aus spitzem Winkel mit seinem 13. Saisontor für die Hausherren nach.

Kurz nach der Pause verpassten die Freiburger gleich mehrfach den Anschlusstreffer, ein Kopfball von Baptiste Santamaría (46.) landete auf der Latte, kurz darauf verzog der Franzose aus der Distanz nur um Zentimeter (48.). Bei Schlotterbecks Kopfball (50.) packte Koen Casteels sicher zu.

Weghorst im Pech - Freiburg verzweifelt an Casteels

Auf der anderen Seite traf Weghorst (53.) nur den Pfosten. Als der Ball kurz darauf doch im Netz zappelte ging zu Recht die Fahne hoch - Abseits!

Gut zehn Minuten später verpasste Weghorst seinen zweiten Treffer, freistehend scheiterte der Niederländer am glänzend reagierenden Florian Müller (64.).

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Freiburg gab sich aber noch nicht auf. Der eingewechselte Lucas Höler fand mit einer artistischen Direktabnahme seinen Meister in Casteels (73.). Gerhardt machte schließlich den Deckel drauf.

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