Bundesliga: Warum Alaba auf Bayern sauer sein soll

David Alaba könnte auch deshalb einen Abgang vom im kommenden Sommer anstreben, weil ihm der Wunsch von Einsätzen im zentralen Mittelfeld nicht erfüllt wurde. Demnach sei auch die Rolle von Joshua Kimmich ein Grund für den Unmut des gebürtigen Wieners.

Dies schreibt die Sport Bild. Während dieser nämlich im Laufe seiner Bayern-Zeit zunehmend von der rechten Verteidigerposition ins Mittelfeld rückte - wie auch in der deutschen Nationalmannschaft -, blieb Alaba dieser Wunsch verwehrt.

Genau dieses Versprechen über Einsätze im Mittelfeld soll jedoch entscheidend gewesen sein, als Alaba vor vier Jahren seinen Kontrakt beim FCB verlängerte. An seinem Einsatzgebiet in der Verteidigung - zuletzt als linker Innenverteidiger - änderte sich jedoch wenig. In der österreichischen Nationalmannschaft kam Alaba häufig im Mittelfeld zum Zug.

Ein möglicher Wechsel zu einem Top-Klub wie Real Madrid oder dem FC Barcelona könnte sich allerdings auch aus finanziellen Gründen als schwierig gestalten: Alaba soll bereits jetzt mit etwa 15 Millionen Euro Jahresgehalt zu den Topverdienern zählen, wodurch sich ein Transfer-Paket aus Ablöse, Gehalt und Berater-Gebühr auf über 100 Millionen Euro belaufen dürfte - in Corona-Zeiten eine enorm hohe Summe.

Bei den anstehenden Verhandlungen über den 2021 laufenden Vertrag zieht Alaba auch hinzu, der bereits Robert Lewandowski betreute, als dieser 2018 seinen Vertrag beim FC Bayern nach zähen Verhandlungen verlängerte.

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