Bundesliga: Völler entspannt bei Kampl: "Wird schwierig"

Kevin Kampl will Bayer Leverkusen verlassen, hat dabei aber nicht an seinen gültigen Vertrag gedacht. Sportdirektor Rudi Völler hätte auch nichts gegen einen Verbleib einzuwenden.

Kevin Kampl will Bayer Leverkusen verlassen, hat dabei aber nicht an seinen gültigen Vertrag gedacht. Sportdirektor Rudi Völler hätte auch nichts gegen einen Verbleib einzuwenden.

Bis 2020 ist Kampl noch unter Vertrag. Dennoch gab der Slowene kürzlich im kicker an: "Ich werde Leverkusen auf jeden Fall verlassen, das ist Fakt." Das sieht Bayer-Sportdirektor Völler allerdings nicht unbedingt genauso. Er sitzt am längeren Hebel.

Völler erklärte der Bild: "Wenn man so weit auseinander liegt, wird's schwierig. Und es ist auch nicht so, dass ein goldener Kompromiss nahe wäre." Demnach bietet Interessent Beijing Guoan 22 Millionen Euro Ablöse, Leverkusen fordert allerdings 30 derer.

Völler würde Kampl auch halten

China ist für Kampl besonders eine Option, da dort "Mentor" Roger Schmidt Cheftrainer ist. Völler ist die Romantik aber egal: "Gibt es keine Annäherung, bleibt Kevin bei uns - dann haben wir mit ihm weiter einen Top-Spieler hier." Er lässt offen: "Aber noch ist alles möglich."

Noch bleiben wenige Tage, um einen Transfer zu beschließen. In China ist das Fenster noch bis zum 14. Juli geöffnet. Und Völler führt an: "Wir haben in diesem Sommer durch Calhanoglu, Toprak und Papadopoulos schon weit über 40 Millionen Euro eingenommen."

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