Bundesliga: Todt: "Hertha muss unsere Kragenweite sein"

Jens Todt hat einst als Scout für Hertha BSC gearbeitet, nun kehrt er mit dem Hamburger SV nach Berlin zurück. Der Sportdirektor sieht seinen Ex-Klub vor dem direkten Duell durchaus als Vorbild.

Jens Todt hat einst als Scout für Hertha BSC gearbeitet, nun kehrt er mit dem Hamburger SV nach Berlin zurück. Der Sportdirektor sieht seinen Ex-Klub vor dem direkten Duell durchaus als Vorbild.

"Die Hertha ist uns zurzeit vielleicht einen kleinen Schritt voraus, sie spielt ja auch in der Europa League", sagte Todt in der MOPO. Der Funktionär erklärt aber im gleichen Atemzug: "Das ist genau so ein Verein, mit dem wir in den kommenden Jahren in direkter Konkurrenz stehen - sowohl tabellarisch als auch auf dem Transfermarkt."

Die Hertha, so Todt, müsse "unser Maßstab und unsere Kragenweite sein." Die Berliner, früher als Fahrstuhlklub verschrien, hat sich seit 1995 erstaunlich stabilisiert und erlebte nur zwei Abstiege. Seit 2013 spielt der Klub nun durchgehend im Oberhaus.

"Da wirst du sofort in allen Bereichen stabiler", stellt Todt fest. Stabilität ist allgemein ein wichtiges Wort beim kriselnden Dino: "Wir stehen total zusammen und sind absolut überzeugt von unserem Trainer-Team. Auch in schwierigen Zeiten."

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