Bundesliga: Timo Horn verzweifelt: "Situation nagt an mir"

Der 1. FC Köln spielt phasenweise gut, die Punkte bleiben aber aus. Das greift auch einen sonst so sicheren Rückhalt wie Torhüter Timo Horn an. Er fühlt sich unwohl.

Der 1. FC Köln spielt phasenweise gut, die Punkte bleiben aber aus. Das greift auch einen sonst so sicheren Rückhalt wie Torhüter Timo Horn an. Er fühlt sich unwohl.

"Ich bin kein geduldiger Mensch", wird Horn im kicker zitiert. Bereits 19 Mal musste der Torhüter hinter sich greifen, was nach dem SC Freiburg (20 Gegentore) Liga-Höchstwert bedeutet. Dementsprechend hat die bislang mehr als unglückliche Saison auch bei Horn Spuren hinterlassen.

"Diese Situation nagt an mir", sagte Horn. Gleichwohl ist er sich der Chance bewusst: "Wenn wir die Situation annehmen, kann die Sache sogar reizvoll sein. Wir haben eine Reihe junger Spieler. Wenn wir es schaffen, uns aus dieser Situation zu befreien, dann wird dies jedem weiterhelfen."

Mit zwei Punkten aus zehn Spielen wird es nicht leicht, den Tabellenkeller zu verlassen. Gleiches gelang dem HSV allerdings in der vergangenen Saison. Für Horn ist klar: Der Kopf ist "das alles Entscheidende." Das Nervenkostüm der Geißböcke muss weiter stark bleiben.

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