Bundesliga: Streich dementiert Kontakt zum FC Bayern

Verantwortliche des SC Freiburg haben Schiedsrichter Tobias Stieler für dessen Leistung bei Freiburgs 0:2-Niederlage gegen den FC Schalke 04 kritisiert. Stieler verteilte Platzverweise für Nils Petersen und Trainer Christian Streich.

SC Freiburgs Trainer Christian Streich hat die aufgekommenen Gerüchte über einen Kontakt zum FC Bayern München dementiert.

"Es gab keine Anrufe und keinen Kontakt. Ich weiß nicht, woher sowas kommt", sagte Streich am Sonntagnachmittag vor dem Duell der Freiburger mit dem deutschen Rekordmeister bei Sky.

Die Gerüchte nimmt der 52-Jährige mit Humor. "Jede Woche ist ein anderer Trainer im Gespräch. Ich wäre ja fast beleidigt gewesen, wenn mein Name da nicht auftaucht", sagte er.

Zuletzt hatte die Bild berichtet, dass Streich auf der Liste der Trainerkandidaten des FC Bayern stünde und es bereits eine erste Kontaktaufnahme gegeben habe.

"Werden am 1. Juli einen sehr guten Trainer haben"

Auch Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic, der Streich vor dem Anpfiff herzlich begrüßt hatte, reagierte amüsiert auf das Gerücht. "Nächste Woche begrüße ich vor dem Spiel gegen Hamburg auch HSV-Trainer Bernd Hollerbach, mit dem ich selbst noch zusammengespielt habe. Dann ist der automatisch auch ein Kandidat." Salihamidzic bekräftigte aber: "Wir werden am 1. Juli einen sehr guten Trainer bei den Bayern haben."

Die Bild-Zeitung hatte am Samstag berichtet, das die Bayern Kontakt zu Streich aufgenommen hätten. Die Münchner suchen einen Nachfolger für Meistertrainer Jupp Heynckes (72), der mehrfach angekündigt hatte, nach Saisonende nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Heynckes hatte Streich vor dem Duell im Breisgau über den Klee gelobt. "Er arbeitet seit 23 Jahren beim SC Freiburg. Wenn man jedes Jahr die besten Spieler abgibt und trotzdem ein Team zusammenstellt, das den Klassenerhalt sichert, ist das überragend", sagte Heynckes: "Mir gefällt das, wie er mit seinen Jungs arbeitet. Da ist viel Empathie dabei. Er ist ein außergewöhnlicher Trainer."