Bundesliga: Stoiber: Heynckes muss entscheiden, ob er bleibt

Aufsichtsratsmitglied Edmund Stoiber kann sich ein längeres Engagement von Jupp Heynckes als Trainer des FC Bayern München vorstellen. Die Entscheidung darüber liege einzig beim 72-Jährigen selbst.

Aufsichtsratsmitglied Edmund Stoiber kann sich ein längeres Engagement von Jupp Heynckes als Trainer des FC Bayern München vorstellen. Die Entscheidung darüber liege einzig beim 72-Jährigen selbst.

"Es ist sicher keine Frage des Alters", sagte Stoiber beim Sportpresseball in Frankfurt zu t-online: "Aber letztlich muss er das selbst wissen und entscheiden. Wenn es der FC Bayern bei dieser veränderten Situation mit Paris St. Germain nochmal an die Spitze Europas schafft, dann mit Jupp Heynckes."

Den Grund dafür, dass es sportlich beim FC Bayern wieder läuft, seitdem Heynckes übernommen hat, sieht Stoiber in dessen Persönlichkeit: "Jupp Heynckes wird von allen geliebt - von der Mannschaft, von den Fans, vom Vorstand. Es gibt ganz wenige Trainer, die alles und jeden hinter sich vereinen aufgrund ihrer herausragenden Persönlichkeit und einer großartigen Lebensleistung. Und die ist bei Jupp Heynckes noch nicht zu Ende."

Unter Heynckes gewannen die Münchner bislang alle sieben Pflichtspiele (gegen RB Leipzig im Pokal über das Elfmeterschießen) und verwandelten innerhalb von drei Wochen einen Fünf-Punkte-Rückstand auf Borussia Dortmund in einen Sechs-Punkte-Vorsprung vor dem BVB. Entsprechend häuften sich zuletzt die Stimmen, die ein längeres Engagement des 72-Jährigen beim Rekordmeister fordern.

Stoiber: Heynckes einer der "allerbesten Trainer, die ich kenne"

Diesen schloss sich Bayerns ehemaliger Ministerpräsident Stoiber nun also an: "Die Mannschaft ist wieder voll da. Sie ist wieder austrainiert. Der Trainer ist natürlich ein überragende Persönlichkeit, einer der allerbesten Trainer, die ich kenne. Dass er das nochmal auf sich genommen hat, verdient allergrößten Respekt. Das ist die Freundschaft zwischen Jupp Heynckes, Uli Hoeneß und dem FC Bayern", führte er weiter aus.

An einen erneuten Gewinn des Triples wie in Heynckes' letzter Saison 2013 glaubt Stoiber zwar "sicher nicht", allerdings glaube er, "dass wir eine große Rolle spielen in Europa. Der FC Bayern hat die Fahne in Europa immer hoch gehalten. Dass wir vier deutsche Mannschaften in der Champions League dabei haben, das ist zuallererst der Verdienst von Bayern München, weil unser Verein immer beständig unter die letzten vier oder acht kommt. Ich würde mir wünschen, dass RB Leipzig das künftig auch schafft."

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