Bundesliga: Stimmen zum Spieltag: "Wir können die Grundrechenarten"

Martin Schmidt holt mit seinem VfL Wolfsburg in Berlin das siebte Unentschieden in Folge. Der 1. FC Köln versagt auch gegen Hoffenheim, während der FC Bayern München Borussia Dortmund abfertigt. Der Hamburger SV steht gegen den VfB Stuttgart sprichwörtlich von den Toten wieder auf.

Martin Schmidt holt mit seinem VfL Wolfsburg in Berlin das siebte Unentschieden in Folge. Der 1. FC Köln versagt auch gegen Hoffenheim, während der FC Bayern München Borussia Dortmund abfertigt. Der Hamburger SV steht gegen den VfB Stuttgart sprichwörtlich von den Toten wieder auf.

Hertha BSC - VfL Wolfsburg 3:3

Martin Schmidt (Trainer VfL Wolfsburg) ...

... zum Spiel: "Vieles ist heute falsch gelaufen, aber sehr vieles ist auch gut gelaufen. Wir können sehr stolz auf dieses Spiel sein. Wir haben den Gegner in der ersten Halbzeit fast aufgefressen. Manchmal ist Fußball schwer zu erklären. Wir brauchen den Dreier, um noch mehr den Glauben zu bekommen. Das Spiel haben wir nicht vorne, sondern hinten verloren. Wenn wir unsere Arbeit noch solider und besser hinbekommen, dann werden wir gewinnen."

Mario Gomez (VfL Wolfsburg) ...

... zum Spiel: "So etwas habe ich noch nie erlebt. Wir haben den Gegner an die Wand gespielt. Aber wir haben die ersten Minuten verschlafen. Nach der ersten Halbzeit dürfen wir nie mehr Unentschieden spielen. Aber wir haben eine grandiose erste Halbzeit gespielt. Daran müssen wir anknüpfen. Hinten raus dürfen wir uns nicht von einer Mannschaft, die alle drei Tage spielt, so hinten reindrücken lassen."

... zum verschossenen Elfmeter: "Ich habe mich wahnsinnig sicher gefühlt. Das ist aber so im Fußball. Letzte Woche bin ich weggerutscht, diese Woche habe ich auf den Torwart geschaut. Ich treffe den Ball zu gut und er geht gegen die Latte. Das tut mir leid für das Team. Ich hätte den Ball auch abgegeben, wenn ein anderer Spieler gekommen wäre. Ich bin nicht mehr auf der Jagd nach Gerd Müller, ich will einfach nur, dass wir in der Tabelle nach oben kommen. In Zukunft wird es dann einfach ein anderer machen, und der wird ihn reinhauen."

Pál Dárdai (Trainer Hertha BSC) ...

... zum Spiel: "Es war ein verrücktes Spiel. Wir haben gut angefangen. Danach waren wir blockiert. In der ersten Halbzeit war Wolfsburg viel besser. Es war verrückt wegen der Videoanalyse. Vielleicht wäre es auch für die Schiedsrichter besser, dass man die Szenen auf der Leinwand zeigt. Dann kommt nicht so eine Unordnung rein. Ich glaube, dass das Unentschieden verdient ist. Wir sind zufrieden mit dem Punkt."

Davie Selke (Torschütze Hertha BSC) ...

... zum Spiel: "Es war ein schweres Spiel gegen starke Wolfsburger. Es war ein glücklicher Punkt für uns, den wir gerne mitnehmen. Für mich ist die Woche Pause gut, das tut mir gut."

Vedad Ibisevic (Torschütze Hertha BSC) ...

... zum Spiel: "Das war wohl das schnellste Tor meiner Karriere. Wenn man das ganze Spiel betrachtet, dann muss man sagen, dass es ist ein guter Punkt für uns ist. Wolfsburg war gut und hätte auch gewinnen können. Wir haben drei Tore auswärts geschossen, es war ein verrücktes Spiel."

... zur Frage, ob er sich die Backup-Rolle für Robert Lewandowski beim FC Bayern vorstellen könne: "Das ist schwierig zu beantworten, das kann ich so kurz nach dem Spiel nicht beantworten. Nein, es gibt noch keinen Kontakt."

1. FC Köln - TSG 1899 Hoffenheim 0:3

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln) ...

... zur Niederlage gegen Hoffenheim: "Der Gegner war zu gut, und wir hatten nur wenig Lösungsmöglichkeiten. Hoffenheim hatte das Spiel über 90 Minuten unter Kontrolle und war klar überlegen. Deswegen gab es da nichts zu holen. Wir hätten gerne etwas mitgenommen, aber es war einfach zu wenig. Das 3:0 geht in Ordnung."

... zur sportlichen Perspektive: "Die Spiele werden weniger. Wir müssen schauen, dass wir unsere Dinge hinkriegen. Was den Relegationsplatz betrifft, dann braucht man zwei Siege und ist dran. Das ist jetzt auch nicht so unlösbar. Aber wir wissen, dass wir es besser machen müssen als heute. Es tut gut, arbeiten zu können. Es geht ein paar Vereinen nicht gut. Uns geht es von allen am schlechtesten. Wenn man ein bisschen in einen Lauf kommt, dann ist es zu reparieren. Aber wir können die Grundrechenarten und den Sport können wir auch einschätzen."

Timo Horn (Torwart 1. FC Köln) ...

... zum Spiel: "Wenn man 3:0 zuhause verliert, dann ist das ernüchternd. Die Hoffenheimer waren über 90 Minuten von der Spielanlage deutlich besser und haben uns die Grenzen aufgezeigt. Sie haben mit einer guten Ordnung gespielt und hatten Ruhe am Ball. Das sind alles Dinge, die uns im Moment abhanden gekommen sind. Wenn man so deutlich verliert, dann braucht man sich nicht wundern, dass man da unten nicht rauskommt."

... zur Frage, wie groß die Hoffnung sei: "Wir müssen weiter kämpfen, aber es wird mit jedem Spiel schwieriger. Es sind jetzt 11 Spiele gespielt, die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Wir sind keine Mannschaft, die auseinanderfällt. Deswegen lasse ich das nicht gelten. Wir müssen versuchen zu punkten und irgendwie den Anschluss halten. Wir geben weiter Gas."

... zur Trainerdiskussion: "Darüber diskutieren wir überhaupt nicht. Peter Stöger hat uns über vier Jahre aufgebaut und bis nach Europa geführt. Am Trainer liegt es schon mal gar nicht."

Julian Nagelsmann (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) ...

... zum Sieg in Köln: "Wir hätten in der Halbzeit ein bisschen höher führen müssen. Insgesamt waren wir das bessere Team und haben verdient gewonnen. Ich bin schon immer sehr kritisch. Aber Kompliment an meine Mannschaft, es war eine tolle Leistung heute."

Borussia Dortmund - FC Bayern München 1:3

Arjen Robben (FC Bayern München): "Als Kapitän bin ich stolz auf die Mannschaft."

Mats Hummels (FC Bayern München) ...

... zum Spiel: "Es war ein Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Der BVB hätte auch mehrere Tore schießen können. Wir waren auch nicht unbedingt effektiv vor dem Tor, aber am Ende hat die Effektivität doch den Ausschlag gegeben."

... zum Gefühl, wieder in Dortmund zu sein: "Es für mich immer noch sehr seltsam, hier als Gegner zu spielen. Es war so lange mein Heimstadion, ich habe hier über 200 Spiele gemacht. Es ist auf jeden Fall ein komisches Gefühl, für mich war es eine unfassbar schöne Zeit hier."

Sven Ulreich (FC Bayern München): " Ich freue mich, dass ich heute der Mannschaft helfen konnte."

Robert Lewandowski (FC Bayern München) ...

... zum Spiel: "Wir haben heute richtig gut gespielt. Es war ein sehr offensives Spiel, beide Mannschaften hatten viele Chancen. Aber wir haben drei Tore geschossen. Das war ein wichtiger Sieg, wir haben gezeigt, dass wir in guter Form sind."

... zum Torschützen beim 0:3: "Ich habe den Ball leicht berührt. Ob es mein Tor ist oder nicht, das spielt im Moment keine große Rolle."

Jupp Heynckes (Trainer Bayern München) ...

... über das Spiel: "Wir müssen den Ball flach halten. Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit überragenden Fußball gespielt, obwohl Borussia Dortmund auch sehr gute Torchancen hatte. Sven Ulreich hat uns da im Spiel gehalten. Kompliment an meine Mannschaft, das war eine Superleistung."

... über Mats Hummels: " Er wollte in der Halbzeit raus, aber das habe ich verweigert, weil Jerome Boateng auch muskuläre Probleme hatte."

... über Arjen Robben: "Arjen ist ein Weltklasse Spieler, er ist ein Vorbild aufgrund seiner Professionalität. Er lebt den Fußball pur, deswegen ist er so erfolgreich. Er ist ein großartiger Mannschaftsspieler, der vorne weg geht und auch für die Defensive arbeitet. Ich bin hochzufrieden. Er sprüht vor Tatendrang und Ehrgeiz. Das merkt man auf dem Spielfeld und auch innerhalb der Mannschaft."

Hasan Salihamidzic (Sportdirektor FC Bayern München) ...

... zur Personalie Joshua Kimmich (vor dem Spiel): "Er freut sich auf das Spiel, wer will den so etwas verpassen. Der Junge ist ein super Profi und ein richtig guter Junge. Er ist einer, der vorne weg geht. Er war gestern schon fit und ist heute Morgen geflogen. Gestern war noch ein bisschen Ansteckungsgefahr da. Aber er hat schon gestern signalisiert, dass er da und heiß ist."

Julian Weigl (Borussia Dortmund): "Wir haben in der ersten Halbzeit einfach keinen Zugriff bekommen und es den Bayern viel zu leicht gemacht!"

Gonzalo Castro (Borussia Dortmund): "Wir haben die Chancen gehabt, dann wird es nochmal spannend mit den Fans im Rücken. Aber es gibt solche Phasen, da muss man als Mannschaft und Team zusammenstehen. Es war nie eine Frage des Systems, es liegt alles an uns. Wir versuchen alles, aber das Bayern auch eine gewisse Qualität hat, das sieht man ja."

Peter Bosz (Trainer Borussia Dortmund) ...

... zum Spiel: "Heute waren wir keine Spitzenmannschaft. Bayern München war heute vor allen Dingen in der ersten Halbzeit die klar überlegene Mannschaft. Wir sind nur hinterher gelaufen und waren immer zu spät. Dann kann man nicht von einer Spitzenmannschaft reden. Wir haben uns vorgenommen sehr kompakt zu spielen, das hat aber nicht geklappt in der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir es können. Da waren wir näher am Mann, da war es ein richtiges Spiel."

... zur sportlichen Situation: "Wir haben noch sechs oder sieben Monate in der Bundesliga. Wir werden versuchen, dass wir zurückkommen. Anfang der Saison haben wir gezeigt, dass wir eine gute Mannschaft haben und gut Fußball spielen können."

... zur Ausrichtung gegen den FC Bayern (vor dem Spiel): "Wir werden versuchen, unser Spiel zu spielen. Man muss gegen Bayern mutig sein. Wir wissen, dass Bayern eine gute Mannschaft ist. Es ist sehr solide jetzt, aber die Löcher sind da."

HAMBURGER SV - VfB STUTTGART 3:1

Christian Mathenia (Hamburger SV): "Wir haben den Gegner sehr gut bewegt und in den richtigen Moment zugestochen. Wir leben wieder!"

Aaron Hunt (Hamburger SV): "Wir haben heute als Team ein tolles Spiel gemacht. Jeder von uns. Wir haben alle Räume gut besetzt. Wir hätten uns natürlich riesig für Dieki gefreut heute. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf."

Dennis Diekmeier (Hamburger SV): "Ich muss einfach das komplette Team loben. Von der 1. Minute an war klar, dass es heute alle wollen!"

Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV): "Grundsätzlich ist es so, dass ich den Auftrag habe, die jungen Burschen zu entwickeln. Wenn sich dann immer mal wieder ein oder zwei hervortun, dann ist das schön. Aber natürlich haben heute auch die etablierten Spieler eine gute Leistung gebracht. Es war ein verdienter Sieg heute. Ich habe keinen Druck empfunden und war null komma null besonders aufgeregt."

Hannes Wolf (Trainer VfB Stuttgart): "Die Gelb-Rote Karte hat das Spiel natürlich komplett beeinflusst. Ich habe mir grundsätzlich vorgenommen, dazu nichts zu sagen. Aber wenn Köln in den entscheidenden Momenten eingreift, dann war das ein entscheidender Moment. Es ist ganz klar keine Gelbe Karte."

Ron-Robert Zieler (Torwart VfB Stuttgart) zu seinem Fehler beim ersten Gegentor: "Ich rechne damit, dass der Ball etwas höher abspringt. Ich war mir hundertprozentig sicher, dass ich ihn habe. Der Schuss war noch nicht mal fest geschossen, da brauchen wir nicht drüber reden."

Schiedsrichter Guido Winkmann zur Gelb-Roten Karte: "Aus meiner Wahrnehmung war es so, dass der Spieler rücksichtslos in die Achillessehne von Hunt eingestiegen ist. So habe ich es wahrgenommen, aber die Fernsehbilder geben das nicht her. Die Gelb-Rote Karte war in dem Fall nicht richtig. Meiner Wahrnehmung nach habe ich das auf dem Platz so entschieden, und die Schiedsrichter machen halt Fehler. Bei einer Gelb-Roten Karte ist der Videoschiedsrichter überhaupt nicht befugt einzugreifen. Ich habe heute einen Fehler gemacht, da muss ich zu stehen und das muss man auch mal zulassen."

SC FREIBURG - FC SCHALKE 04 0:1

Domenico Tedesco (Trainer Schalke 04): "Aufgrund der ersten Hälfte muss man schon sagen, dass unser Sieg heute eher glücklich ist. Wir hatten lange Zeit keinen Zugriff, der SC Freiburg hat uns überrascht und insgesamt eine gute Partie abgeliefert.

Christian Steich (Trainer SC Freiburg)...

... über das Spiel: ""Die Mannschaft hat es toll gemacht. Es war okay, wie wir gespielt haben. Dann bekommen wir so ein Tor, das nicht so oft fällt. Dann wird es schwer.

... über die Schwere der Verletzung von Mike Frantz: "Er hat mindestens einen Innenbandriss. Er ist der nächste, der ausfällt."

... über die Neuen: "Stanko und Kapustka haben es gut gemacht."

Nils Petersen (SC Freiburg): "Im ersten Moment tut es brutal weh. Wir sehen aber, was wir für ein tolles Publikum haben, das unsere Leistung anerkennt. Wir wissen selber, dass wir heute mindestens einen Punkt verschenkt haben. Das Spiel wird dann durch ein abgefälschtes Tor entschieden, so brutal ist Fußball."

BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH - FSV MAINZ 05 1:1

Sandro Schwarz (Trainer FSV Mainz 05): "Wir haben von meiner Mannschaft ein gutes Auswärtsspiel gesehen. In der ersten Halbzeit hatten wir viel Kontrolle. Es hätte zur Halbzeit mehr sein können vom Ergebnis her. Am Ende waren wir näher am 2:1 dran. Mit der Art und Weise unseres Auftritts sind wir sehr zufrieden."

Robin Zentner (Torwart 1. FSV Mainz 05) zu seinem kuriosen Luftloch: "Das ist ja der Wahnsinn. Ich gucke, wen ich anspielen und sehe im Augenwinkel etwas Weißes. Dann spüre ich keinen Widerstand."

Levent Öztunali (FSV Mainz 05): "Es wäre super gewesen, wenn wir mit einem 2:0 in die Halbzeit gegangen wären. Dann wäre es ganz schwer geworden für Gladbach. Wir haben auch aufs zweite Tor gespielt. Es ist natürlich schade, aber wir nehmen den Punkt so mit. Klar, hätten wir gern drei Punkte mitgenommen. Man hat gesehen, dass unser Plan heute aufgegangen ist."

Daniel Brosinski (FSV Mainz 05): "Wir waren die ganze Zeit am Drücker. Jetzt direkt nach Spielschluss ist das Unentschieden ärgerlich und enttäuschend.Ich denke schon, dass wir heute näher dran waren. In der ersten Halbzeit haben wir sie eigentlich dominiert."

Dieter Hecking (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir waren sehr langsam im Spielaufbau. Auch gedanklich waren wir in der ersten Halbzeit sehr langsam. Mit viel Willen und Leidenschaft wurde es in der zweiten Halbzeit besser. Die Balance in unserem Spiel stimmte nicht. Wir haben Mainz viele Räume gegeben. Mehr als ein Punkt war heute nicht möglich."

Jannick Vestergard (Borussia Mönchengladbach): "So wie das Spiel gelaufen ist, müssen wir heute mit dem Punkt zufrieden sein. Es war überhaupt kein guter Tag von uns. Für die Ansprüche, die wir an uns selbst haben, war das nicht zufriedenstellend."

Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach): "Wir haben uns das heute anders vorgestellt. Wir wollten eigentlich da weiter machen, wo wir aufgehört haben. Das haben wir nicht hinbekommen, haben eine ganz schlechte erste Halbzeit gespilet und keine Lösungen im Spiel nach vorne gehabt."

FC AUGSBUGRG - BAYER LEVERKUSEN 1:1

Heiko Herrlich (Trainer Bayer Leverkusen) ...

... über die Verletzung von Sven Bender: "Er musste raus mit Verdacht auf Rippenbruch, das hat der Arzt mir gerade gesagt."

... über den FC Augsburg: "Sie sind ein unangenehmer Gegner. Hier haben schon ganz andere Mannschaften Federn lassen. Auch wenn wir hier heute natürlich gewinnen wollten, empfinde ich den Punkt als Punktgewinn."

Manuel Baum (Trainer FC Augsburg): "Grundsätzlich bin ich mit dem Punkt zufrieden. Wir haben uns am Anfang schwer getan und hatten am Ende Glück, dass Leverkusen zwei, drei Unkonzentriertheiten nicht ausgenutzt hat. Aus unserer Sicht hätten wir einen Elfmeter bekommen müssen. Der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt, das war keine strittige Situation."

Stefan Reuter (Geschäftsführer Sport FC Augsburg): "Das ist ein klares Handspiel. Der Schiedsrichter entscheidet auf Elfmeter. Warum sagt jetzt ein Videoschiedsrichter, dass das eine klare Fehlentscheidung ist? Das ist mir ein Rätsel. Ich glaube, dass wir in Köln die falschen Leute sitzen haben."

RB LEIPZIG - HANNOVER 96 2:1

Peter Gulasci (RB Leipzig): "Es war großartig, was wir heute geleistet haben. Wir haben gezeigt, den Rückstand gedreht und uns belohnt. Wir haben nun 5 der letzen 6 Bundesliga-Spiele gewonnen. Ich bin froh, dass ich dem Team mit guten Leistungen helfen kann."

Timo Werner (RB Leipzig): "Mein Tor war überragend von Diego Demme und Emil Forsberg vorbereitet. Der Sieg tut uns sehr gut. Heute war das Tor noch emotionaler. Der Siegtreffer war für mich und die ganze Mannschaft sehr wichtig. Ich freue mich, dass ich dem Stadion und der Mannschaft wieder helfen kann."

Emil Forsberg (RB Leipzig): "In den letzen 20 Minuten war es ein richtig geiles Spiel, auch für die Fans. Wir haben gekämpft & die Partie gedreht."

Marcel Halstenberg (RB Leipzig) ...

... zum Spiel: "Es war schwer, das ist keine Frage. Wir haben aber gezeigt, dass wir drei Punkte holen wollten."

... zum Anruf von Bundestrainer Joachim Löw: "Gestern um 10.30 Uhr habe ich den Anruf von ihm bekommen. Natürlich war es überraschend, aber ich habe mich natürlich riesig gefreut. Es war eine unbekannte Nummer, und er hat sich mit Jogi Löw vorgestellt. Er hat viel geredet, und ich habe einfach nur zugehört. Im ersten Moment war ich sprachlos, ich habe mich einfach riesig gefreut. Für mich geht ein großer Kindheitstraum in Erfüllung, man ackert sein Leben lang dafür. Ich werde alles aufsaugen und alles mitnehmen."

Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): "Es war lange Zeit schwer & ein richtiger Abnutzungskampf. In der ersten HZ gelang es uns nicht, das 1:0 zu machen."Unterm Strich ein guter und hart erkämpfter Sieg. Kompliment an meine Innenverteidigung. Das haben sie top gemacht!"

Andre Breitenreiter (Trainer Hannover 96): "Wir waren kurz davor, hier wirklich etwas mitzunehmen. Deswegen einen großen Respekt an meine Mannschaft. "Gerade in der ersten Hälfte haben wir sehr variabel und clever agiert. Am Ende haben wir zu viele Räume gelassen."

Philipp Tschauner (Torwart Hannover 96): "Wir haben eine richtig gute Leistung abgeliefert, aber es ist ärgerlich. Bei RB Leipzig wäre heute jede Menge drin gewesen. Leipzig musste die ganze Power bringen, um uns zu schlagen. Am Ende hatten sie durch ihre individuelle Klasse ein Übergewicht. Wir haben leider nicht geschafft, die beiden entscheidenden Situationen zu verteidigen."

Eintracht Frankfurt - SV Werder Bremen 2:1

Florian Kohfeldt (Trainer SV Werder Bremen)...

...über den Spielverlauf: ""In der ersten Halbzeit haben wir sehr viel umgesetzt von dem, was wir uns vorgenommen haben. Auf der Leidenschaft können wir aufbauen. Ich bin sicher, dass die Mannschaft in den kommenden Wochen die Punkte einsacken wird."

...über seine Zukunft: "Ich will mich erst mit Frank Baumann besprechen und alles weitere werden wir sehen. Wenn wir so weitermachen, können wir noch viel erreichen."

Max Kruse (SV Werder Bremen): "Wir müssen in der ersten Halbzeit die Tore machen. Aber wir haben endlich wieder Fußball gespielt, was wir in den vergangenen Wochen gar nicht gemacht haben. Leider können wir uns davon nichts kaufen, weil wir am Ende im Tiefschlaf waren."

Zlatko Junuzovic (Kapitän SV Werder Bremen): "Die Enttäuschung ist riesig. Wir haben viel Aufwand betrieben, aber wir sind wieder nicht belohnt worden. Das ist wieder ein Nackenschlag. Es war ein mutiger Auftritt. Wir hatten einige Möglichkeiten zur Führung, aber wir haben sie nicht gemacht. Das ist ganz bitter und tut extrem weh. Wir müssen endlich schauen, dass wir punkten."

Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt)...

...über die Leistung von Werder und Hradecky: "Werder Bremen hat es richtig gut gemacht. Besonders in der ersten Halbzeit. Da hatten wir Probleme und Lukas Hradecky hat uns im Spiel gehalten. Kompliment an ihn. Nach dem Seitenwechsel hatten wir dann weitestgehend alles im Griff."

...über den Sieg der Eintracht: "Der Sieg war glücklich, aber aufgrund der zweiten Halbzeit nicht ganz unverdient. Es war ein harter Kampf."

...über den erneuten Last-Minute-Treffer: "Um so spät zu treffen, braucht man körperliche Fitness. Die haben wir. Und wir verlieren den Glauben nie."

...über die Situation in Bremen: "Natürlich ist es nicht ganz leicht, wenn der Trainer wechselt. Aber wir haben uns auf uns konzentriert, unabhängig davon, was der Trainer macht. Aber man kann nicht von heute auf morgen die Spieler ändern, deshalb haben wir jeden einzelnen Spieler individualtaktisch durchleuchtet."

Bruno Hübner (Sportdirektor Eintracht Frankfurt): "Aus meiner Sicht haben die Bremer super Fußball gespielt und Moral gezeigt. Sie haben sich viele Chancen erarbeitet. Das tut einem schon ein Stück weit leid. Unter dem Strich ist unser Sieg glücklich, aber verdient."

Kevin-Prince Boateng (Eintracht Frankfurt): "Wir geben einfach nicht auf, das ist unser Spirit. Wir fighten und laufen bis zum Ende. Dann werden wir belohnt, weil wir auch einen überragenden Stürmer vorne drin haben. Die Bremer haben es in der ersten Halbzeit überragend gemacht. Sie waren ein bisschen volgelwild, und wir wussten nicht, wie wir sie nehmen sollten."

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