Bundesliga: Stefan Effenberg rät FC Bayern zu Transparenz in der Trainerfrage

Stefan Effenberg kritisiert den Mangel an Transparenz in der Trainerfrage des FC Bayern München . Die Diskussion und die ständigen Nachfragen würden dem Verein schaden.

Stefan Effenberg kritisiert den Mangel an Transparenz in der Trainerfrage des FC Bayern München. Die Diskussion und die ständigen Nachfragen würden dem Verein schaden.

Effenberg rät in seiner Kolumne bei t-online.de zu einem klaren Statement der Bayern-Bosse. Eine Terminierung der Trainerverkündung etwa.

"Im April oder Mai werden wir bekanntgeben, wer der Nachfolger wird - und bis zu diesem Tag bitten wir Sie, keine Fragen mehr zu dem Thema zu stellen. Dann hast du die Kuh vom Eis", meint der ehemalige Bayern-Star.

Die wilden Spekulationen seien "nicht gut für den Verein, nicht gut für Jupp Heynckes, nicht gut für die Spieler". Zusätzlich verschaffe sich der Klub damit Zeit in der Entscheidungsfindung.

"Stand heute bin ich mir sehr sicher, dass der FC Bayern noch gar nicht weiß, wer in der nächsten Saison Trainer wird", schreibt Effenberg.

Die Trainerfrage sei weitaus wichtiger als irgendein 40-Millionen-Transfer, auch wenn die Position im Sturmzentrum beispielsweise noch Nachholbedarf aufweist.

Sandro Wagner wurde vor einigen Wochen als Backup für Robert Lewandowski gehandelt. Der Wechsel zurück an die Isar erscheint jedoch mittlerweile unwahrscheinlich - laut Effenberg das einzig Richtige aus Sicht des Stürmers: "Wenn Sandro Wagner im Winter wechselt, setzt er die WM aufs Spiel." Wagner würde zu wenig Einsatzzeit bekommen.

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