Bundesliga: Ein Spektakel mit schlechtem Ausgang für Hertha

Der frühe Nackenschlag: Lars Stindl (2.v.r.) trifft zum 0:1 für Mönchengladbach. Herthas Keeper Rune Jarstein (Mitte) ist überwunden

Berlin.  Von einem wegweisenden Spiel für beide Mannschaften hatte Pal Dardai vor der Partie gegen Borussia Mönchengladbach gesprochen. Der Trainer von Hertha BSC sollte Recht behalten. Nach der 2:4 (1:3)-Heimniederlage des Hauptstadt-Klubs geht der Blick als Tabellen-14. nach unten, während die siegreichen Borussen zumindest für eine Nacht auf Rang drei der Bundesliga-Tabelle kletterten.

Vor 48.304 Zuschauern, darunter Bundestrainer Joachim Löw , erwischte Hertha einen Albtraumstart: Schon nach 20 Minuten stand es 0:3. Beim ersten Gladbacher Vorstoß rutschte Abwehrchef Sebastian Langkampf weg, so dass Denis Zakaria aufs Hertha-Tor zusteuert. Die Flanke des Borussen fälschte Mitchell Weiser mit der Hacke derart ab, dass der Ball bei Lars Stindl landete. Der Gladbach wiederum traf das Spielgerät nicht richtig, so dass sich ein Holper-Aufsetzer ergab – der über Hertha-Torwart Rune Jarstein hinweg ins Tor trudelte, 0:1 (5.).

Schon nach 20 Minuten liegen die Berliner 0:3 hinten

Der nächste Frustmoment ließ nicht lange auf sich warten. Ein Gladbacher Schuss war abgeblockt worden, eigentlich erwarteten beide Mannschaften im Hertha-Strafraum auf einen Eckball, als Schiedsrichter Bastian Dankert auf sein Ohr tippte und beiseite ging. Mittlerweile wissen Spieler und Fans, was das heißt: In Köln wurde Videoassistent Tobias Stieler tätig. Die Bilder belegten es dann klar: Karim Rekik hatte den Ball mit der Hand in Schulterhöhe gespielt. Gelb für den Niederländer und Elfmeter für die Gäste. Thorgan ...

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