Bundesliga: Sinan Kurt steht sich bei Hertha selbst im Weg

Herthas Sinan Kurt muss sich an der Ferse behandeln lassen

Bad Saarow.  Insgesamt war Pal Dardai zufrieden: "Ob mit Schmerzen oder ohne, die Jungs haben ihre Arbeit gemacht. Das ist auch gut für den Teamgeist. Schweiß bringt dich zusammen." So lautete das Fazit des Trainers von Hertha BSC zum Ende des Lauf­trainingslager am Scharmützelsee. Einer fiel aber aus der Wertung heraus. Sinan Kurt musste am letzten Tag vorzeitig aussteigen. Dardai war nicht amüsiert: "Sinan hat im Urlaub wohl vier Wochen nur Badelatschen getragen", sagte der Ungar. Folge: Gleich nach den ersten Trainings­tagen in Fußballschuhen hatten sich ­Blasen bei Kurt gebildet. Durch die täglich bis zu 20 Kilometer, die die Profis in Bad Saarow gelaufen sind, hat Kurt nun Entzündungen an beiden ­Seiten der Fersen – und muss pausieren.

Das trifft sich schlecht. Schon auf seiner vorangegangenen Station bei Bayern München war Kurt unter den Erwartungen geblieben. Nach anderthalb Jahren, in denen der Youngster bei Hertha nicht in die Gänge gekommen war, ist diese Vorbereitung die, in der Kurt zeigen sollte, dass er eine Verstärkung sein kann. Stattdessen kämpft der 20-Jährige mit sich selbst. Anfang Juli nach der Rückkehr aus dem Urlaub und der obligatorischen Leistungsdiagnostik hatte Trainer Dardai kühl vermeldet: "Alle Spieler sind in sehr gutem ­Zustand ­zurückgekommen, nur Sinan, der muss noch ein paar Kilo abgeben."

Letzter in der langsamen Laufgruppe

Ob es am Gewicht oder den Fersenproblemen lag - bei intensiven Konditionseinheiten lief Kurt in der langsamen Gruppe und dort mit Abst...

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