Bundesliga-Serie: Die vielen Fragezeichen des VfB Stuttgart

VfB-Trainer Hannes Wolf (l.) und sein neuer kongolesischer Angreifer Chadrac Akolo

Stuttgart.  Vielleicht erklären schon die drei Antworten, die Hannes Wolf begleitet von einem Augenzwinkern fallen lässt, warum die Fans des VfB Stuttgart ihren Trainer ins Herz geschlossen haben. Gefragt nach dem Ziel für die Saison, meint Wolf: "Viel laufen." Zur Kaderstärke erklärt er: "Hoffentlich gut." Wie fühlt es sich an, in der Bundesliga zu arbeiten? "Sehr cool."

Der 36-Jährige findet seit seinem Wechsel im September 2016 von Borussia Dortmunds Jugendabteilung zum VfB die richtige Mischung aus Lockerheit und Konzentriertheit. Der Verein schaffte als Zweitliga-Meister den Wiederaufstieg. Zehntausende feierten im Mai, die Euphorie ist seitdem riesig. Trotzdem erinnern die Schwaben gerade in diesen Tagen an den Intriganten-Stadl vergangener Jahre. Es rumort im Klub – und das vor der so wichtigen Spielzeit, in der die Basis gelegt werden soll, um in Liga eins sesshaft zu werden.

Erst am Freitag wurde Sportvorstand Jan Schindelmeiser gefeuert. Ein kleines Erdbeben. Dem Vorstand fehlte ein klares Kader-Konzept. "Wir bedauern diesen Schritt", behauptet Wolfgang Dietrich. Seit vergangenen Oktober ist der 69-Jährige Präsident des VfB und hat in diesem Sommer gleich mal das ambitionierte Ziel ausgegeben, die Schwaben zur Nummer drei im Land – nicht im Ländle – machen zu wollen hinter dem FC Bayern und Borussia Dortmund. Dietrich und seine Kollegen seien jedoch nicht davon überzeugt gewesen, dass die Umsetzung der Ziele zu erreichen sei.

Teuerster Neuer ist Angreifer Chadrac Akolo

Das ist erst...

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