Bundesliga-Serie: In Hoffenheim beginnt eine neue Zeitrechnung

Trainer Julian Nagelsmann führte die TSG Hoffenheim in die Qualifikation zur Champions League

Sinsheim.  Bei der TSG Hoffenheim ist ab sofort alles anders. Mäzen Dietmar Hopp hat die Ära der Millionen-Infusionen für beendet erklärt und wird nicht müde zu betonen, dass der Dorf-Klub aus dem nördlichen Baden-Württemberg sich künftig wirtschaftlich selbst tragen muss.

Sportlich ist die Fallhöhe für die Hoffenheimer vor ihrem zehnten Bundesliga-Jahr gewaltig. Trainer-Wunderkind Julian Nagelsmann (30) führte die Kraichgauer mit taktischer Raffinesse und einem guten Auge auf dem Transfermarkt aus dem Abstiegssumpf direkt an die lukrativen Fleischtöpfe der Königsklasse.

Aber kann sich Hoffenheim wirklich dauerhaft in der Liga-Spitze etablieren, zumal der FC Bayern mit Abwehrchef Niklas Süle (20 Millionen Euro Ablöse) und Mittelfeld-Organisator Sebastian Rudy (ablösefrei) zwei der wichtigsten Leistungsträger wegkaufte? "Ich werde keine Platzierung ausgeben. Wir wollen attraktiv und erfolgreich spielen – wie letztes Jahr", sagte der zum "Trainer des Jahres" gekürte Nagelsmann im Vorbereitungscamp in Österreich: "Mein großes Ziel ist es, die Worte Doppelbelastung und Gefahr nicht zu hören. Das europäische Geschäft ist eine Belohnung."

In der Champions-League-Qualifikation warten harte Brocken

Ob die Champions-League-Hymne demnächst im beschaulichen Sinsheim gespielt wird oder ob die Badener eine Etage darunter in der Europa League antreten werden, entscheidet sich in zwei Play-off-Partien Mitte August. Die ungesetzten Hoffenheimer könnten es dabei mit harten Brocken wie dem FC Liverpool, dem ...

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