Bundesliga-Serie: Hertha macht sich bereit für den Sprung

Im Testspiel gegen Galatasaray Istanbul erzielte Karim Rekik (Mitte) das 1:0

Berlin.  Noch ziert sich Pal Dardai. Ein offizielles Saisonziel kommt Herthas Cheftrainer bislang nicht über die Lippen. Wohin die Reise in der Saison 2017/18 gehen soll, wird er mit seinem Team erst in den kommenden Tagen festlegen – jetzt, da sich die Vorbereitung dem Ende neigt und die Mannschaft zum ersten Mal komplett versammelt ist.

Worauf sich die Berliner einigen, wird spannend zu beobachten sein. Mitchell Weiser ließ seine persönlichen Vorstellung schon im Trainingslager in Schladming durchklingen: Im DFB-Pokal "möglichst weit" kommen. In der Europa League die Gruppenphase überstehen. In der Liga Platz sechs bestätigen. Keine kleinen Ambitionen – erst recht vor dem Hintergrund, dass die finanzstarke Konkurrenz aus Schalke, Leverkusen, Wolfsburg oder Mönchengladbach ohne die Belastung des internationalen Wettbewerbs antritt.

Tatsächlich haben sich die Berliner ja zuletzt in Sphären bewegt, die sonst dem genannten Quartett vorbehalten war. Platz sieben 2016, Rang sechs im Jahr darauf – es waren erstaunliche Resultate, die Dardai mit seiner "kleinen, fleißigen Mannschaft" erreichte. Vielleicht, weil andere Teams so schwach waren. Ganz sicher aber, weil sich Hertha konsequent weiterentwickelt hat und die Chance zu nutzen wusste.

20 Millionen Euro für neue Spieler

Genau darum wird es auch in diesem Jahr gehen: Die Gelegenheit zu nutzen, sich in Europa zu präsentieren, ohne im Kerngeschäft Bundesliga ins Schlingern zu geraten. Dass sich die eigene Geschichte wiederholt, wollen die Vera...

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