Bundesliga-Serie: In Freiburg bleibt der Trainer der Star

Christian Streich (52) ist seit 2011 Chefcoach des SC Freiburg

Freiburg.  Da war er wieder, dieser Christian-Streich-Moment. Angesichts des Wild-West-Bietens auf dem Transfermarkt rang die Fußball-Welt nach Worten, aber der Trainer des SC Freiburg traf mal wieder den Ton. "Der Gott des Geldes wird immer größer, und irgendwann verschlingt er alles", sagte der 52-Jährige und elektrisierte einmal mehr seine Fangemeinde.

Das Video wurde tausendfach im Internet geteilt, Streich als Charakter gefeiert. Um den begnadeten Redner ist ein Hype entstanden, seine Mannschaft aber driftet nach einer verkorksten Vorbereitung in die andere Richtung.

In der Europa League auf Herthas Spuren

Bevor für die Breisgauer die Saison gegen Eintracht Frankfurt beginnt, mussten sie schon den ersten Rückschlag verdauen: Nach dem 0:2 beim slowenischen Außenseiter NK Domzale (Hinspiel 1:0) verabschiedete sich der Vorjahressiebte aus der Europa-League-Qualifikation.

Der nächste Tiefschlag könnte am Sonnabend (15.30 Uhr) in der ersten Runde des DFB-Pokals folgen, sollte die Streich-Elf gegen Regionalligist Halberstadt verlieren. Aus der Dreifachbelastung würde eine einfache werden. Doch selbst die ist alles andere als einfach.

Knapp 27 Millionen Euro nahm Freiburg für vier Abgänge ein: Der gebürtige Berliner Maximilian Philipp ging für 20 Millionen Euro zum BVB, Mittelfeldspieler Vincenzo Grifo für sechs Millionen nach Gladbach. Dazu kamen die Abgänge von Linksaußen Sebastian Kerk (500.000/Nürnberg) und Havard Nielsen (400.000/Düsseldorf).

Terrazzino kommt aus Hoffenheim

Auf der anderen ...

Lesen Sie hier weiter!