Bundesliga-Serie: Eintracht Frankfurt: Multi-Kulti-Truppe 2.0

Trainer Niko Kovac steht bei Eintracht Frankfurt vor einer schwierigen Aufgabe

Frankfurt.  Auf der Alm da gibt's koa Sünd'. Manchmal sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Im beschaulichen Gais in Südtirol, wo Eintracht Frankfurt kürzlich zum zweiten Mal gastierte, waren die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung rar. Abends in der Dorfdisco zu versacken war unmöglich. Einen Disziplin-Fanatiker wie Niko Kovac freute das: "Hier können wir in Ruhe arbeiten", so der Trainer.

Doch nicht nur der Schauplatz des zweiten Sommer-Trainingslagers wiederholt sich für die Eintracht, auch sonst erinnert vieles an die Zeit vor einem Jahr. Damals war der Bundesligist nur knapp dem Abstieg entkommen, heute muss er sich von einer Rückrunde des Grauens rehabilitieren, die nur dank des Punktepolsters aus der sensationell guten Hinrunde auf Rang elf endete. Wieder gab es einen großen Umbruch, 13 neue Spieler muss der gebürtige Berliner Kovac integrieren, immerhin zwei weniger als voriges Jahr. Erneut tummeln sich im Kader der Eintracht allerlei Nationalitäten, von Mexikanern bis Ecuadorianern und Israelis ist alles vertreten. Eine Multi-Kulti-Truppe 2.0.

15 Millionen Euro gab die Eintracht für neue Spieler aus

Der zweite große Umbruch unter Kovac soll der letzte sein. Die Eintracht sehnt sich nach Konstanz. "Wir müssen jetzt etwas zusammenstellen, das in den nächsten zwei, drei Jahren zusammenbleibt", fordert Kovac. Zu diesem Zweck haben die Frankfurter diesmal größtenteils auf Leihgeschäfte verzichtet und – für ihre Verhältnisse – einen dicken Batzen Geld in die Hand genommen – insgesamt mehr...

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