Bundesliga: Seifert: Keine DFL-Leitlinie in AfD-Diskussion

Für DFL-Geschäftsführer Christian Seifert ist die Diskussion um die rechtspopulistische AfD in der Bundesliga "wichtig", eine Leitlinie könne die DFL aber nicht vorgeben. "Jeder Klub hat seine eigene Position zu gewissen Werten", sagte er am Donnerstag: "Das ist nichts, was man aus der Zentrale in Frankfurt vorgeben kann."

Für DFL-Geschäftsführer Christian Seifert ist die Diskussion um die rechtspopulistische AfD in der Bundesliga "wichtig", eine Leitlinie könne die DFL aber nicht vorgeben. "Jeder Klub hat seine eigene Position zu gewissen Werten", sagte er am Donnerstag: "Das ist nichts, was man aus der Zentrale in Frankfurt vorgeben kann."

Als einziger Klub hatte sich bislang Eintracht Frankfurt deutlich positioniert. Klub-Präsident Peter Fischer machte deutlich, keine AfD-Wähler in seinem Verein haben zu wollen.

"Es ist illusorisch zu denken, dass bei im Schnitt 45.000 Zuschauern in neun Stadien keine AfD-Wähler im Stadion sind", sagte Seifert: "Aber ich möchte mich nicht über die anderen Klubs äußeren. Jeder Verein hat seine individuelle Position." Grundsätzlich fuße die Liga aber auf bestimmten Werten, dazu gehöre die klare Ablehnung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Extremismus.

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