Bundesliga: Schumacher: Modeste vielleicht "betäubt im Kopf"

Toni Schumacher kann den Wechsel von Anthony Modeste vom 1. FC Köln zum chinesischen Erstligisten Tianjin Quanjian nicht verstehen. Der Vizepräsident vom FC ist aber froh, dass das Wechseltheater endlich zu Ende ist.

Toni Schumacher kann den Wechsel von Anthony Modeste vom 1. FC Köln zum chinesischen Erstligisten Tianjin Quanjian nicht verstehen. Der Vizepräsident vom FC ist aber froh, dass das Wechseltheater endlich zu Ende ist.

"Wir haben alles möglich gemacht, dass der Transfer zustande kommt. Warum er bei uns den Auflösungsvertrag letzte Woche nicht unterschrieben hat - keine Ahnung. Aber vielleicht macht das viele Geld auch irgendwie betäubt im Kopf", sagte Schumacher gegenüber Sky Sport News HD.

Allerdings ist die Vereinslegende darüber erleichtert, dass nun immerhin Klarheit herrscht. "Es war meiner Meinung nach unnötig. Aber wie es jetzt gekommen ist, ist alles gut. Schön, dass er da war. Schön, dass er jetzt weg ist."

Köln will Modeste-Geld nicht aus dem Fenster werfen

Am Mittwoch bestätigte der 1. FC Köln den Transfer nach langem Hin und Her offiziell. Dem Vernehmen nach wird Modeste erst für zwei Jahre an Tianjin Quanjian ausgeliehen, danach tritt eine bindende Kaufoption über 29 Millionen Euro in Kraft.

Dieses Geld soll aber nicht leichtfertig ausgegeben werden. "Wir werden nicht wie beim Rosenmontagszug das Geld wie Kamellen mit beiden Händen rauswerfen", sagte Schumacher, der aber auch darauf hinwies, dass Jörg Schmadtke "ein paar Euro kriegt", damit er auf dem Transfermarkt tätig werden kann.

Modeste wechselte 2015 zum 1. FC Köln. In der abgelaufenen Saison erzielte er in 34 Bundesligaeinsätzen 25 Tore.

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